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Städtische Schule der Sekundarstufe II Berufliches Gymnasium und Fachschulen

ERZIEHUNG

ERZIEHUNG
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Allgemeiner Beschreibungstext

„Hilf mir, es selbst zu tun“ ist der Grundsatz nach Maria Montessori, nach dem wir erziehen möchten, denn Kinder sind von Geburt an neugierig und klug, bedürfen aber Menschen und einer Umgebung, mit dessen Hilfe sie ihre Potenziale entwickeln können.

So bilden sich ihre geistigen, sprachlichen und sozialen Fähigkeiten aus und sie können als Jugendliche und junge Erwachsene dazu befähigt werden, an sich zu glauben sowie ein verantwortliches und selbstständiges Leben zu führen, in dem sie durch demokratische Teilhabe unsere Gesellschaft mitgestalten.

Dies ist gleichzeitig auch das Prinzip, nach dem wir Sie als zukünftige Kinderpfleger*in und Erzieher*in hier am Sophie-Scholl-Berufskolleg für diesen wundervollen und bedeutsamen Beruf ausbilden möchten.


Prüfsteine für die Wahl eines sozialen Berufes

Ob diese Berufsrichtung das Richtige für Sie ist, können Sie nur ganz allein entscheiden. Eine Hilfe dazu geben Ihnen diese „Prüfsteine“:

Wenn Sie...

  • Interesse, Freude, Lust haben einen verantwortungsvollen Beruf zu ergreifen, in dem Sie bei Kindern und Jugendlichen die Grundlagen für weitere Bildungsprozesse legen,
  • wenn Sie sich engagieren wollen, Kindern und Jugendlichen, die unter schwierigen Lebensbedingungen aufwachsen, gleiche Bildungschancen zu ermöglichen, Interesse haben, Menschen mit Behinderungen die Integration zu erleichtern, gerne freundlich, offen und vorurteilsfrei auf Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen zugehen,
  • sich Sie die Entwicklung und Bildung junger Menschen interessiert
  • Spaß daran haben, im Team zu arbeiten,
  • sich auf Fremdes und Neues gut einzulassen können und dies als Bereicherung empfinden,
  • gut Kontakt und Beziehung zu anderen Menschen aufbauen und auch als Sprachvorbild agieren können,
  • dann sollten Sie sich überlegen, ob Sie einen sozialen oder sozialpflegerischen Beruf erlernen möchten.

Wenn Sie merken, ...

  • dass es Sie Überwindung kostet, auf andere Menschen zuzugehen, mit ihnen Kontakt aufzunehmen,
  • dass Sie ungern spontan und flexibel auf neue Situationen reagieren
  • dass es Ihnen eher schwer fällt über sich selbst, über Ihre Gefühle und ihr eigenes Verhalten anderen Menschen gegenüber nachzudenken,
  • dass es Ihnen weniger Spaß macht zu spielen und mit Kindern gemeinsam Neues zu entdecken,
  • dass Sie Schwierigkeiten in der Kommunikation mit Menschen haben
  • Sie gerne überdurchschnittlich viel Geld verdienen möchten,
  • dann sollten Sie überlegen, ob nicht in einem anderen Berufszweig Ihre Talente und Möglichkeiten besser zur Geltung kommen.

Berufsfelder ERZIEHUNG

Eingangsvoraussetzung

Hauptschulabschluss nach Klasse 9 (HS 9) oder gleichwertigen Abschluss
Hauptschulabschluss nach Klasse 10 (HS 10)

1. Kontakt / Ansprechpartner

Frau P. Breiten

Eingangsvoraussetzung

Mittlerer Schulabschluss mit Qualifikation (FOR Q)
Fachhochschulreife (FHR)

Dauer

3 Jahre

Kursnummer

E

1. Kontakt / Ansprechpartner

Frau P. Breiten

Fachbereich: Erziehung (ERZ)

Bereichskoordinatorin: Frau Breiten

Foto folgt

Stellv. Bereichskoordinator: Herr Wrobel

 

Fachschule für Sozialwesen in der Fachrichtung Sozialpädagogik

Kom. Bildungsgangleiter: Frau Ulpke und Herr Lichtner

Fotos folgen

 

Erzieher/in mit Berufsabschluss und AHR (E)

Kom. Bildungsgangleiterin: Frau Yildiz

Foto folgt

 

Staatlich geprüfte/r Kinderpfleger/in mit FOR (KI)

Kom. Bildungsgangleiterin: Frau Gölbas

Foto folgt

 

Fachbereich: Berufliche Vorbereitung (BVG)

Bereichskoordinator: Herr Ahmari

Foto folgt

Stellv. Bereichskoordinatorin: Frau Peikenkamp

Foto folgt

250 Schulkinder bei den Löwenspielen im Zoo

Duisburg - 3. Juli 2019 um 09:06 Uhr | Lesedauer: Eine Minute

Angefangen hat alles im Jahr 2012: Damals überlegte man bei den Lions-Clubs in Duisburg, wie man Schulkindern mehr Spaß an der Bewegung vermitteln könne.

Dies war quasi die Geburtsstunde der Löwenspiele, die am morgigen Donnerstag zum siebten Mal im Zoo Duisburg stattfinden werden. Mit Hilfe des Stadtsportbundes, dem Sponsor Volksbank Rhein-Ruhr und Schülern des Sophie-Scholl-Berufskollegs als Helfer werden rund 250 Kinder an verschiedenen Stellen im Zoo, Übungen absolvieren, die alle mit „Löwen“ zu tun haben. Christoph Gehrt-Butry vom Stadtsportbund hat ein Programm ausgearbeitet, dass Bewegungsabläufe aus dem Turnunterricht mit einer spielerischen Löwengeschichte verbindet. So muss der Löwe balancieren, springen, rennen und sich anschleichen. „Das macht dann einfach mehr Spaß als nur über einen Kasten zu springen“, erläutert der Stadtsportbundmann. Zudem sind die Löwenspiele nur der Abschluss der Aktion. Begonnen hat die Sache schon mit Start des zweiten Schulhalbjahres, denn seitdem haben die Kinder im Sportunterricht schon fleißig für die Löwenspiele trainiert. Auch in diesem Jahr konnten sich die Grundschulen für die Löwenspiele bewerben. Mit dabei sind nun die Grundschulen Gartenstraße in Hamborn, Waldschule in Baerl, Kirchstraße in Homberg und Brückenstraße in Hochfeld. Los geht es morgen um 10 Uhr. Wer also Löwengebrüll auch außerhalb des Löwengeheges hört: Keine Angst, das sind nur Kinder. Vowie

 

 

 

Ausflug in den APX!

Am dritten Schultag des neuen Schuljahres ging es los: in den APX. Wofür steht die Abkürzung eigentlich und weshalb gehen wir angehenden Erzieher*innen dorthin? Wir werden als Mulitplikatior*innen ausgebildet und erhalten daher sowohl einen Einblick in den APX selbst als auch die Möglichkeiten der Arbeit mit Kindern von 4-10 Jahren vor Ort. Damit knüpfen wir an die Bildungsgrundsätze NRW an, denn neben dem Bildungsauftrag stellen wir für diesen Besuch das aktive und kreative Kind in den Mittelpunkt. Im APX kann das von Natur aus neugierige Kind forschen, entdecken, sich bewegen und sich mit der der Geschichte sowie handwerklichen Projekten auseinandersetzen und Kompetenzen an einem außerschulischen Lernort fördern.

Der Archäologische Park Xanten liegt auf dem Gelände der römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana und beherbergt Deutschlands größtes archäologisches Freilichtmuseum. Es lädt zu einem anregenden Ausflug in die Geschichte ein und ist daher spannend für Groß und Klein. Für uns als angehende Erzieher*innen Seit drei Jahren besuchen die Studierenden der Fachschule für Sozialpädagogik den APX und erleben einen Tag außerhalb des Schulgebäudes. Dort erleben wir einen römischen Lebensort als Lernort und tauchen in die Geschichte ein. Bei einem Rundgang durch den Park stoßen wir auf Ausgrabungen, rekonstruierte Wohnstätten, ein Spielehaus, die Lebenswelt der Gladiatoren im Amphitheater und vieles mehr. Wusstet ihr, dass nur das Amphitheater in Rom als Colosseum bezeichnet werden durfte?

Eine ausgedehnte Mittagspause ermöglicht uns den eigenen Streifzug durch den Park und manchmal auch einen Besuch auf dem Riesentrampolin. Nachmittags betätigen wir uns als Münzgießer oder Edelsteinschleifer. Danach steht für uns ein Besuch bei Aviola und Rufus im Römer-Museum an. Die beiden römischen Bürger erläutern uns das Museum, ermuntern uns eine rekonstruierte Rüstung eines römischen Legionärs anzuziehen und machen uns auf viele Schätze aufmerksam. Die Ausstellung bildet einen faszinierenden Gang durch die römische Geschichte Xantens – vom Einmarsch der Legionen über die Entstehung der zivilen Großstadt bis zum Untergang in der Spätantike.

Nach einem erlebnisreichen Besuch bedanken wir uns bei Frau Hilke und Frau Ulpke für Ihre Organisation vor Ort und in der Schule! Auf einen neuen Besuch 2020 ☺ Klasse S18

 

 

 

Kinderbuchautoren vom Marxloher Kolleg

ALT-HAMBORN - Christian Balke - 10.07.2018 - 17:35 Uhr

Angehende Erzieherinnen und Erzieher des Sophie-Scholl-Berufskollegs haben Kinderbücher-Konzepte entwickelt, die man fühlen und erleben kann.

Der kleine Pinguin Paul, durch dessen Abenteuer Besucher sich derzeit in der Buchhandlung Lesezeichen nahe des Altmarkts blättern können, kommt viel herum. Er reist auf jeder Seite des bunt gestalteten Pop-Up-Bilderbuchs an einen anderen Ort in dieser Welt. Er reist aus heimischen Schneelandschaften, durch Wüsten, Gärten und Gebirge – um am Ende doch wieder im Schnee anzukommen. Der Verfasser des Bilderbuchs, das auch Kindern mit Sprachproblemen einen niederschwelligen Einstieg bietet, ist aber kein Vollprofi des Kinderbuchgenres: Die Autorin heißt Laura, ist Studentin an der Fachschule für Sozialpädagogik am Sophie-Scholl-Berufskolleg. Während professionelle Autorinnen und Autoren Wochen und Monate benötigen, Kinderbücher zu erschaffen, hatten Laura und ihre Mitschüler dafür drei Tage Zeit.


Frei in der inhaltlichen Gestaltung der Bücher
„Es ist ganz erstaunlich, was sie da geschaffen haben“, sagt Kunstlehrerin Rita Glaser, „wir haben nur die Techniken vorgestellt und bei der inhaltlichen und optischen Gestaltung hatten die Studentinnen und Studenten völlig freie Hand.“ Die jungen Leute werden bald schon als Erzieherinnen und Erzieher in Schulen, Kindergärten, Ganztagseinrichtungen den Kindern den Einstieg in die Lebenswelt erleichtern. Die einzige Anforderung, die sie dementsprechend beim Projekt erfüllen mussten: „Das Buch muss dem kindlichen „Leser“ eine Aktion bieten“, sagt Lehrerin und Kunst-Fachfrau Glaser, „sei es durch haptische Qualität, Pop-Ups oder eine wie auch immer geartete Mitmachmöglichkeit durch Fingerpuppen oder Ähnliches.“

Bücher noch bis 12. Juli zu besichtigen
Entstanden sind dabei erstaunliche Spiel- und Geschichtenbücher: Feine, weiche Stoffe bescheren ein Gefühlserlebnis. Die Leser können sich durch Naturlandschaften tasten, ausdrapiert mit glitzerbesetzten Wattebäuschen, können in Büchern versinken, die Geschichten erzählen und sie durch „erfühlbare“ Eindrücke erlebbar machen. So hat die junge Semra gemeinsam mit fünf anderen Kommilitoninnen in drei Tagen ein Bilderbuch erschaffen, dass den Betrachter selbst auf eine Reise schickt. Eine Straße zieht sich durch das Buch und jede kunstvoll bemalte und ausstaffierte Doppelseite kommt daher wie ein aufwendig gestaltetes, eigenständiges Kunstwerk. Konzeption und Farbgebung beeindrucken auch die Gastgeberin Margit Meier, Inhaberin des „Lesezeichens“. „Für uns ist das ganz spannend, Dinge auszustellen, die sich eigentlich an die Kinder oder die Enkel unserer Kernkundschaft richten“, sagt die Buchhändlerin. Die ersten Reaktionen der Kundinnen und Kunden auf die ausgestellten „Mitmach“-Kinderbücher der Kolleg-Studenten seien sehr positiv gewesen: „Die Kunden, die sich das angeschaut haben, waren ganz erstaunt darüber, was für tolle, kreative Dinge da in nur drei Tagen entstanden sind.“

 

 

 

Löwenspiele im Zoo: Schüler erhüpfen ein Gnu

Zu den diesjährigen Löwenspielen im Duisburger Zoo werden sich wieder vier Grundschulklassen spielerisch mit dem König der Tiere auseinandersetzen. Vorbereitet wurden die Kinder bereits seit Beginn des zweiten Schuljahres mit zur Verfügung gestellten Spielkisten. Mit den Löwenspielen soll zum siebten Mal in Folge ein Anreiz geschaffen werden, dass sich Kinder im zweiten Grundschuljahr über einen längeren Zeitraum spielerisch mit dem Löwen auseinandersetzen. Fünfzehn Übungen sind so konzipiert, dass sie einen direkten Bezug zum natürlichen Verhalten des Löwen in der Wildnis haben und auf die unterschiedlichen kind-, alters- und entwicklungsgerechten Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder eingehen. Um sich auf die Löwenspiele im Sportunterricht des zweiten Halbjahres vorzubereiten, haben die teilnehmenden Schulen von Stadtsportbund und Lionsclub Übungskarten und Materialien zur Verfügung gestellt bekommen. Die teilnehmenden Klassen kommen dann am Donnerstag, 4. Juli, im Duisburger Zoo zusammen. Ab 10 Uhr können sie hier ihre gelernten Fertigkeiten anwenden. Im Losverfahren (21 Bewerbungen) wurden vier Grundschulen (GGS Gartenstraße in Hamborn, EGS Waldschule in Baerl, GGS Kirchstraße in Homberg, GGS Brückenstraße in Hochfeld) mit fast 250 Teilnehmern ausgelost. Die Idee der Löwenspiele ist, dass sich die Grundschulkinder über den Übungszeitraum mit verschiedenen Grundsportgeräten und Alltagsmaterialien auseinandersetzen. Die zur Verfügung gestellten Spielkisten im Wert von 500 Euro enthalten unter anderem Schwungtücher und eine Balancierstange und dürfen dauerhaft von den Schulen behalten und in den Sportunterricht integriert werden. Am Ende des Schuljahres werden die Schüler zu einer zentralen „Löwenspiele“-Veranstaltung in den Zoo eingeladen, wo sie sich an den Stationen spielerisch erproben können. Die Spielstationen haben einen direkten Bezug zu den Tieren, zum Beispiel auf einem Bein stehen wie ein Flamingo oder „ein Gnu erhüpfen“, also durch Bewegung ein Wort Buchstabieren. Das Training wird von Lehrern, pädagogischen Betreuungskräften der Ganztagseinrichtungen oder sportpädagogischen Fachkräften der Sportvereine mit den Kindern durchgeführt, die täglich mit ihnen arbeiten. Am Veranstaltungstag im Zoo stehen der Sport-LK des Steinbart-Gymnasiums sowie die Erzieher der Fachschule für Sozialpädagogik des Sophie-Scholl-Berufskollegs bereit.

Unterricht 4.0

Deutschunterricht einmal anders...als angehende Erzieher*innen ist es wichtig sich mit der Gesellschaft auseinanderzusetzen, der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen. Aus dem Grund beschäftigen wir uns auch mit der literarischen Vielfalt. Wir stellen uns die Fragen: Was lesen Kinder und Jugendliche heute? Lesen sie überhaupt? Welche Rollenbilder werden vermittelt? Welche Themen sind dominant? Was hat Literatur mit mir zu tun? Mit dem Erwachsen werden? Nach der Sichtung vieler Werke haben wir festgestellt, dass Literatur ihre jeweilige Gegenwart und damit die Themen der heterogenen Leserschaft abbildet.
Nach der Recherche haben wir uns als Konsumenten von Literatur hinterfragt und unsere Schwerpunkte gebündelt: Da wir in einer heterogenen Gesellschaft leben, haben sich in unserer Klasse viele Schwerpunkte herauskristallisiert: Fantasy, Krimis, Beziehung, Ratgeber, Freundschaft, Sinn des Lebens, Entwicklung, politische Themen. Wir haben Bücher gelesen, analysiert und auch hinterfragt, welche Gründe Nicht-Leser*innen anbringen. Während der Analyse der ausgewählten Werke ist die Idee entstanden, das Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung – kooperative Selbstdarstellung – aufzugreifen und zu integrieren, denn Literatur im Spiegel der heterogenen Gesellschaft bedeutet für uns, dass Literatur Selbst- und Fremdwahrnehmung schult: Wie wirkt der Protagonist auf die Leser*innen? Wie hätte ich in der Situation reagiert? Wie empfinden die anderen Figuren im Roman das Handeln?
Kurz um haben wir uns entschieden das Projekt auszubauen und die IFK (internationale Förderklasse) einzubeziehen. Bei der Darstellung der Portraits haben wir uns für die Umdrucktechnik entschieden, denn hierbei sind wir alle darauf angewiesen zu kooperieren. Wir bereiten uns damit auf unser zeitnahes Praktikum im Jugendbereich vor, zeitgleich bauen beide Gruppen Vorurteile ab und lernen Jugendliche mit unterschiedlichsten Biografien kennen. Es ist eine spannende Erfahrung gewesen wie einige Zitate aussagen:

  • Außerdem war es interessant im Gespräch herauszufinden, wie sie die Schule und das Leben in Deutschland finden. (Aleyna)
  • Ich habe bisher noch nicht mit Jugendlichen gearbeitet und mit zugewanderten Menschen konnte ich bisher nur wenige Erfahrungen sammeln. Mich hat überrascht wie viel Freude und Engagement die Schüler*innen mitgebracht haben und ich bin sehr stolz auf die beim Projekt entstandenen Bilder. (Meja)
  • Das Projekt hat mir und dem Schüler, mit dem ich arbeiten durfte, viel gebracht und stellte eine willkommene Abwechslung zum Unterricht dar. (Simon)

Gewaltfreie Kommunikation – eine Sprache des Herzens
Wer kennt das nicht? Gerade war noch alle in Ordnung, dann ein Blick, ein Wort, ein Satz und eine Beziehung gerät ins Wanken. Dabei ist es gleich, ob es die Liebsten sind, das Kind, der Freund oder der Kollege. Alle ist auf einmal anders als vorher.
Diese alltägliche Situation kann vermieden werden – wirklich. Die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg schafft Verbindung mit Menschen. Dabei geht es darum sich aufrichtig mitzuteilen und einander aktiv zuzuhören.
Wir hinterfragen im Seminar was Kommunikation für uns bedeutet, wie wir streiten und nehmen wahr, dass ein Mensch aus mehr besteht als aus der Fassade, die jeder von uns preisgibt. Bedürfnisse und Gefühle? Beide Begriffe sind ein großes Thema und wir sprechen darüber, über ihre Bedeutung, darüber welche Bedürfnisse wir haben und wie wir sie kommunizieren. Achtsamkeit mit sich und anderen schafft Brücken und Vertrauen und Kritik bedeutet Ehrlichkeit und sich öffnen, was uns verletzlich machen kann. Lehrreiche Stunden verbringen wir im GFK-Seminar mit Frau Ulpke – mit praktischen Übungen, theoretischem Input, Hinterfragen des eigenen Handels und der Herausforderung gewaltfrei zu kommunizieren verbringen wir Stunden, die uns bereichern.

Svenja Ulpke