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Städtische Schule der Sekundarstufe II Berufliches Gymnasium und Fachschulen

ERZIEHUNG

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Löwenspiele im Zoo: Schüler erhüpfen ein Gnu

Zu den diesjährigen Löwenspielen im Duisburger Zoo werden sich wieder vier Grundschulklassen spielerisch mit dem König der Tiere auseinandersetzen. Vorbereitet wurden die Kinder bereits seit Beginn des zweiten Schuljahres mit zur Verfügung gestellten Spielkisten. Mit den Löwenspielen soll zum siebten Mal in Folge ein Anreiz geschaffen werden, dass sich Kinder im zweiten Grundschuljahr über einen längeren Zeitraum spielerisch mit dem Löwen auseinandersetzen. Fünfzehn Übungen sind so konzipiert, dass sie einen direkten Bezug zum natürlichen Verhalten des Löwen in der Wildnis haben und auf die unterschiedlichen kind-, alters- und entwicklungsgerechten Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder eingehen. Um sich auf die Löwenspiele im Sportunterricht des zweiten Halbjahres vorzubereiten, haben die teilnehmenden Schulen von Stadtsportbund und Lionsclub Übungskarten und Materialien zur Verfügung gestellt bekommen. Die teilnehmenden Klassen kommen dann am Donnerstag, 4. Juli, im Duisburger Zoo zusammen. Ab 10 Uhr können sie hier ihre gelernten Fertigkeiten anwenden. Im Losverfahren (21 Bewerbungen) wurden vier Grundschulen (GGS Gartenstraße in Hamborn, EGS Waldschule in Baerl, GGS Kirchstraße in Homberg, GGS Brückenstraße in Hochfeld) mit fast 250 Teilnehmern ausgelost. Die Idee der Löwenspiele ist, dass sich die Grundschulkinder über den Übungszeitraum mit verschiedenen Grundsportgeräten und Alltagsmaterialien auseinandersetzen. Die zur Verfügung gestellten Spielkisten im Wert von 500 Euro enthalten unter anderem Schwungtücher und eine Balancierstange und dürfen dauerhaft von den Schulen behalten und in den Sportunterricht integriert werden. Am Ende des Schuljahres werden die Schüler zu einer zentralen „Löwenspiele“-Veranstaltung in den Zoo eingeladen, wo sie sich an den Stationen spielerisch erproben können. Die Spielstationen haben einen direkten Bezug zu den Tieren, zum Beispiel auf einem Bein stehen wie ein Flamingo oder „ein Gnu erhüpfen“, also durch Bewegung ein Wort Buchstabieren. Das Training wird von Lehrern, pädagogischen Betreuungskräften der Ganztagseinrichtungen oder sportpädagogischen Fachkräften der Sportvereine mit den Kindern durchgeführt, die täglich mit ihnen arbeiten. Am Veranstaltungstag im Zoo stehen der Sport-LK des Steinbart-Gymnasiums sowie die Erzieher der Fachschule für Sozialpädagogik des Sophie-Scholl-Berufskollegs bereit.

Allgemeiner Beschreibungstext

„Hilf mir, es selbst zu tun“ ist der Grundsatz nach Maria Montessori, nach dem wir erziehen möchten, denn Kinder sind von Geburt an neugierig und klug, bedürfen aber Menschen und einer Umgebung, mit dessen Hilfe sie ihre Potenziale entwickeln können.

So bilden sich ihre geistigen, sprachlichen und sozialen Fähigkeiten aus und sie können als Jugendliche und junge Erwachsene dazu befähigt werden, an sich zu glauben sowie ein verantwortliches und selbstständiges Leben zu führen, in dem sie durch demokratische Teilhabe unsere Gesellschaft mitgestalten.

Dies ist gleichzeitig auch das Prinzip, nach dem wir Sie als zukünftige Kinderpfleger*in und Erzieher*in hier am Sophie-Scholl-Berufskolleg für diesen wundervollen und bedeutsamen Beruf ausbilden möchten.


Prüfsteine für die Wahl eines sozialen Berufes

Ob diese Berufsrichtung das Richtige für Sie ist, können Sie nur ganz allein entscheiden. Eine Hilfe dazu geben Ihnen diese „Prüfsteine“:

Wenn Sie...

  • Interesse, Freude, Lust haben einen verantwortungsvollen Beruf zu ergreifen, in dem Sie bei Kindern und Jugendlichen die Grundlagen für weitere Bildungsprozesse legen,
  • wenn Sie sich engagieren wollen, Kindern und Jugendlichen, die unter schwierigen Lebensbedingungen aufwachsen, gleiche Bildungschancen zu ermöglichen, Interesse haben, Menschen mit Behinderungen die Integration zu erleichtern, gerne freundlich, offen und vorurteilsfrei auf Menschen aus ganz unterschiedlichen Kulturkreisen zugehen,
  • sich Sie die Entwicklung und Bildung junger Menschen interessiert
  • Spaß daran haben, im Team zu arbeiten,
  • sich auf Fremdes und Neues gut einzulassen können und dies als Bereicherung empfinden,
  • gut Kontakt und Beziehung zu anderen Menschen aufbauen und auch als Sprachvorbild agieren können,
  • dann sollten Sie sich überlegen, ob Sie einen sozialen oder sozialpflegerischen Beruf erlernen möchten.

Wenn Sie merken, ...

  • dass es Sie Überwindung kostet, auf andere Menschen zuzugehen, mit ihnen Kontakt aufzunehmen,
  • dass Sie ungern spontan und flexibel auf neue Situationen reagieren
  • dass es Ihnen eher schwer fällt über sich selbst, über Ihre Gefühle und ihr eigenes Verhalten anderen Menschen gegenüber nachzudenken,
  • dass es Ihnen weniger Spaß macht zu spielen und mit Kindern gemeinsam Neues zu entdecken,
  • dass Sie Schwierigkeiten in der Kommunikation mit Menschen haben
  • Sie gerne überdurchschnittlich viel Geld verdienen möchten,
  • dann sollten Sie überlegen, ob nicht in einem anderen Berufszweig Ihre Talente und Möglichkeiten besser zur Geltung kommen.

Berufsfelder ERZIEHUNG

Eingangsvoraussetzung

Hauptschulabschluss (qualifizierter)

Eingangsvoraussetzung

Fachhochschulreife
Allgemeine Hochschulreife

Eingangsvoraussetzung

Fachoberschulreife mit Qualifikation

Dauer

3 Jahre

Kursnummer

E