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Städtische Schule der Sekundarstufe II Berufliches Gymnasium und Fachschulen

BÄCKEREI - KONDITOREI - GASTRONOMIE

BÄCKEREI, KONDITOREI, GASTRONOMIE

Aktuelles BÄCKEREI - KONDITOREI - GASTRONOMIE

Allgemeiner Beschreibungstext

Die Ausbildungen im Lebensmittelhandwerk (Bäckerei, Konditorei und –Verkauf) sowie im Gastgewerbe (Küche, Restaurant, Hotel, Systemgastronomie) sind im sogenannten Dualen System organisiert.

Das heißt, die Ausbildung findet zu einem großen Teil praktisch in dem jeweiligen Ausbildungsbetrieb und zu durchschnittlich zwölf Unterrichtsstunden pro Woche in der Berufsschule statt.

Der Unterricht an unserer Berufsschule wird derzeit zum einen an einem regelmäßigen Berufsschultag achtstündig und zum anderen in ca. vier einwöchigen Blöcken pro Schuljahr organisiert.

Als Basis für die Anmeldung an unserer Berufsschule dient ein Ausbildungsvertrag.

Betriebe, bei denen Sie sich um einen Ausbildungsplatz der jeweiligen gastgewerblichen und nahrungsmittelhandwerklichen Berufe (siehe unten) bewerben können, finden Sie unter anderem über folgende Wege:

  • Homepages der Betriebe
  • Direkte Ansprache einzelner Betriebe in der Umgebung
  • Veröffentlichungen der zuständigen Kammern (Industrie- und Handelskammer (IHK), Handwerkskammer (HWK) und der Bäcker-Innung Rhein-Ruhr sowie der Konditoren-Innung Rhein-Ruhr
  • Arbeitsagenturen

Berufsfelder BÄCKEREI, KONDITOREI, GASTRONOMIE

Allgemeine Beschreibung

https://www.konditoren.de/ausbildung/konfach/fachverk/start.html

https://www.back-dir-deine-zukunft.de/baeckereifachverkaefer/ausbildung/

*Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine verkürzte Ausbildungszeit beantragt werden.

Eingangsvoraussetzung

Abgeschlossener Ausbildungsvertrag

Dauer

3 Jahre

1. Kontakt / Ansprechpartner

Frau G. Plath

Allgemeine Beschreibung

www.dehoga-bundesverband.de/ausbildung-karriere/ausbildungsberufe/

*Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine verkürzte Ausbildungszeit beantragt werden.

Eingangsvoraussetzung

Abgeschlossener Ausbildungsvertrag

Dauer

3 Jahre

1. Kontakt / Ansprechpartner

Frau G. Plath

Allgemeine Beschreibung

www.dehoga-bundesverband.de/ausbildung-karriere/ausbildungsberufe/

*Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine verkürzte Ausbildungszeit beantragt werden.

Eingangsvoraussetzung

Abgeschlossener Ausbildungsvertrag

Dauer

3 Jahre

1. Kontakt / Ansprechpartner

Frau G. Plath

Allgemeine Beschreibung

www.dehoga-bundesverband.de/ausbildung-karriere/ausbildungsberufe/

*Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine verkürzte Ausbildungszeit beantragt werden.

Eingangsvoraussetzung

Abgeschlossener Ausbildungsvertrag

Dauer

3 Jahre

1. Kontakt / Ansprechpartner

Frau G. Plath

Allgemeine Beschreibung

https://www.konditoren.de/ausbildung/index.html

*Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine verkürzte Ausbildungszeit beantragt werden.

Eingangsvoraussetzung

Abgeschlossener Ausbildungsvertrag

Dauer

3 Jahre

1. Kontakt / Ansprechpartner

Frau G. Plath

Allgemeine Beschreibung

www.dehoga-bundesverband.de/ausbildung-karriere/ausbildungsberufe/

*Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine verkürzte Ausbildungszeit beantragt werden.

Eingangsvoraussetzung

Abgeschlossener Ausbildungsvertrag

Dauer

3 Jahre

1. Kontakt / Ansprechpartner

Frau G. Plath

Allgemeine Beschreibung

www.dehoga-bundesverband.de/ausbildung-karriere/ausbildungsberufe/

*Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine verkürzte Ausbildungszeit beantragt werden.

Eingangsvoraussetzung

Abgeschlossener Ausbildungsvertrag

Dauer

3 Jahre

1. Kontakt / Ansprechpartner

Frau G. Plath

Eingangsvoraussetzung

Abgeschlossener Ausbildungsvertrag

Dauer

2 Jahre

1. Kontakt / Ansprechpartner

Frau G. Plath

Allgemeine Beschreibung

www.back-dir-deine-zukunft.de/baecker/ausbildung/

*Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine verkürzte Ausbildungszeit beantragt werden.

Eingangsvoraussetzung

Abgeschlossener Ausbildungsvertrag

Abschlussmöglichkeit

Berufsabschluss

Unter bestimmten Voraussetzungen ist ein zusätzlicher allgemeinbildender Abschluss bis hin zur FOR möglich.

Dauer

3 Jahre

1. Kontakt / Ansprechpartner

Frau G. Plath

Deutschlands bester Koch-Azubi kommt aus Rees-Millingen

26. November 2019 um 15:38 Uhr - MILLINGEN

Klare Tomatensuppe mit kleinen Basilikumwindbeuteln und Tomaten-Concassée, auf der Haut gebratenes Wolfsbarschfilet mit Weißweinsoße, Ratatouille und Kartoffelerbsenpüree und zum Nachtisch Erdbeerbiskuittörtchen mit weißer Schokoladenmousse, Erdbeersauce und Schokocrumble – allein die Zusammenstellung des Dreigang-Menüs lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Und wenn dann noch alles perfekt und pünktlich serviert wird, dann gibt es Lob aus den höchsten Kreisen. Mit diesem Menü wurde Martin Willing Deutschlands bester Prüfungsteilnehmer im Ausbildungsberuf „Koch“. „Am Prüfungstag klappte bei mir einfach alles“, freut sich der junge Kochgeselle aus Millingen.

Martin Willing wuchs in Millingen auf, besuchte dort die Grundschule und danach das Gymnasium Aspel in Rees. Bereits im Kindergartenalter war er gerne dabei, wenn Vater Christoph und Mutter Maggie in der Küche kochten und Rezepte ausprobierten. Und natürlich wurde der Knirps gleich mit eingebunden. „Rührei konnte ich als erstes“, erzählt der 21-Jährige, er eine Leidenschaft fürs Kochen entwickelte und öfter mal die Familie und Freunde mit leckeren Gerichten überraschte.

Wettbewerbe als gute Vorbereitung

Kochmeisterschaften Auch bei den von der Dehoga angebotenen Kochmeisterschaften war Martin Willing erfolgreich. Im Sophie-Scholl-Berufskolleg in Duisburg-Marxloh, das er während der Ausbildung einmal wöchentlich besuchte, wurden die Koch-Azubis im zweiten und dritten Lehrjahr darauf aufmerksam gemacht. 2018 nahm Willing an den Niederhein-Meisterschaften in Wesel teil und wurde Zweiter, hinter seinem Arbeitskollegen Chris Schröder. Im April 2019 wurde er Erster und qualifizierte sich für die Bezirksmeisterschaften in Bad Münstereifel. Die ersten drei – Martin Willing gehörte dazu – kamen zu den Landesmeisterschaften, wo der Millinger in der Gesamtwertung den dritten Platz belegte. „Das war eine Super-Vorbereitung für die Abschlussprüfung“, sagt er.

Während der Oberstufe nahm er dann eine Aushilfsstelle im Landhaus Ridder in Hamminkeln an, nicht nur um das Taschengeld aufzubessern, sondern auch, weil er viel Spaß an der Tätigkeit mit Kochlöffel und Töpfen hatte. Dort wurde sein Talent schnell entdeckt, denn schon nach den ersten Tagen wurde ihm eine Ausbildungsstelle angeboten. „Und da ich nach dem Abi erstmal keine Lust auf Schule mehr hatte, nahm ich die Stelle an.“

Bei der Prüfung im Mai standen zunächst die Fächer Technologie, Warenwirtschaft sowie Wirtschaft & Sozialkunde ant. Danach galt es, aus einem Warenkorb voller Lebensmittel ein Menü zusammenzustellen und zu kochen. Martin Willing erreichte 97 von 100 möglichen Punkten. Damit war er der Beste im Bereich der IHK Duisburg-Wesel-Kleve. Im September wurde ihm in Duisburg eine Urkunde „für den besten Berufsabschluss als Koch im Bezirk der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer“ überreicht. Das hatten auch schon Arbeitskollegen aus dem Landhaus Ridder geschafft. Doch damit nicht genug: „Auf der Bühne erfuhr ich dann, dass ich ebenfalls Landes- und sogar Bundesbester war. Ich wusste gar nicht, dass es solche Ehrungen gibt!“

Am letzten Freitag ging es nach Hagen, wo der junge Koch von Rolf Stoffels, Präsident der Südwestfälischen IHK, mit einer Urkunde als Landesbester ausgezeichnet wurde. Die Ehrung auf Bundesebene wird im Dezember in Berlin stattfinden.

Nach drei Jahren Ausbildung hatte er dann wieder „Lust aufs Lernen“ und begann im September an der Hochschule Rhein-Waal ein Bachelor-Studium of Science im Bereich „Qualität, Umwelt, Sicherheit und Hygiene“. „Das ist ein breit gefächertes Studium. Mein Plan ist, danach Lebensmittelwissenschaften zu studieren“, so der Millinger, der neben dem Studium im Landhaus Ridder als geringfügig Beschäftigter tätig ist. „Um drin zu bleiben und zur Unterstützung der netten Arbeitskollegen. Denn Fachkräfte werden dort immer gesucht.“

Was er in der Zukunft machen möchte? „Mal sehen, was sich entwickelt. Vom eigenen Restaurant bis zum Lebensmittelwissenschaftler ist alles möglich.“ (Monika Hartjes)

Niederrheinmeisterschaften des Hotel- und Gaststättenverbandes Nordrhein : Wettstreit der Gastronomie-Talente

Foto: Klaus Nikolei

Von Klaus Nikolei

Ordentlich zu tun hatten die acht Kochlehrlinge in der Küche des Restaurants Hohe Mark. Mirco Beverungen (Landhotel Voshövel), der am Ende auf Rang zwei landete,  bereitet hier seine Vorspeise vor. 

Bei den 25. Niederrheinmeisterschaften des Hotel- und Gaststättenverbandes im Weseler Hotel Hohe Mark holte sich Martin Willing (Landhaus Ridder, Lankern) den Titel bei den Köchen. Bei den Hotelfachleuten landete Siobhan Kraus vom Weseler Welcome-Hotel ganz vorne.

Martin Willing war Montagabend der wohl glücklichste Mensch im großen Saal des Weseler Hotels Hohe Mark: Nachdem er im vergangenen Jahr bei den Niederrheinmeisterschaften des Hotel- und Gastsättenverbandes Nordrhein bei den Köchen auf einem hervorragenden zweiten Platz gelandet war, schaffte es der junge Mann aus Rees nun ganz oben aufs Siegerpodest. Der 21-Jährige hatte die Profi-Prüfer mit seinem Vier-Gänge-Menü, das er aus einem vorgegebenen Warenkorb gezaubert hatte, restlos überzeugt: Variante vom Lachs (lauwarmer Lachsstrudel, Lachstatar auf Röstbrottalern an buntem Salat mit Zitronencreme), Selleriecremesuppe mit Röstkartoffeln und Petersilienschaum. Als Hauptgang eine mit Wirsing gefüllte Hirschroulade, Rotkohlpüree, Nusskruste und Preiselbeersoße. Und zum Abschluss eine Bayerische Creme mit Gewürzphysalis und Karamellsauce. Auf den zweiten Platz kam der Brüner Mirco Beverungen, der im Landhotel Voshövel in Schermbeck-Weselerwald zum Koch ausgebildet wird.

Auch wenn Martin Willing nach Ende seiner dreijährigen Lehrzeit im Oktober in Kleve das Fach Qualität, Umwelt, Sicherheit und Hygiene (QUSH) studieren wird, bleibt er dem Landhaus Ridder in gewisser Weise erhalten. „Ich werde dort als Aushilfe weiter tätig sein, um mir mein Studium zu finanzieren.“

Auch sechs Leser der Rheinischen Post dabei

Gewinner Zu den 60 geladenen Gästen gehörten auch sechs Leser der RP aus Wesel, Hamminkeln und Voerde. Die drei Paare hatten bei einer Verlosungsaktion Glück und durften ein Vier-Gänge-Abschlussmenü genießen, das der aus Berlin stammende Sven Frühauf vom Möchengladbacher Restaurant Café Mokka innerhalb von fünf Stunden gekocht hatte. Frühauf landete am Ende auf einem sehr guten vierten Platz.

Studieren wird demnächst wohl auch Siobhan Kraus, die sich den Titel bei den Hotelfachleuten geholt hat und ihre Ausbildung im Weseler Welcome-Hotel absolviert. Sie und ihre sieben Mitbewerber – darunter auch die Zweitplatzierte Denise Rupperath vom Weseler Hotel Tannenhäuschen – mussten unter anderem einen Tisch zum Thema „Hochzeit“ eindecken, ein Verkaufsgespräch führen, verschiedene Waren erkennen und ein Arrangement gestalten.  „Die Deko für den Tisch – Olivenzweige und Schneeglöcken – habe ich aus unserem Garten mitgebracht“, erzählt die 19-jährige Xantenerin. Dass sie nach Ende ihrer zweieinhalbjährigen Lehre studieren möchte, begründet sie damit, „dass ich sehr wechselhaft bin und mich für so viele Dinge interessiere“. Welches Fach sie studieren möchte, steht noch nicht fest.

    Ganz anders sieht die Karriereplanung von Edina-Tünde Popa aus, die bei den Restaurantfachleuten die meisten Punkte holte und sich über die Urkunde und die gläserne Siegertrophäe gefreut hat. Seit viereinhalb Jahren, kurz nach dem dem Abitur, lebt die aus Rumänien stammende  24-Jährige am Niederrhein und hat sich vor mehr als zwei Jahren erfolgreich im Straelener Hof in Straelen um eine Lehrstelle bemüht. Demnächst steht die Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer an.  „Ich könnte mir gut vorstellen, auch nach Ende der Lehre dauerhaft im Straelener Hof tätig zu sein“, sagt die junge Frau, die vor allem die ungarische Küche schätzt, da sie doch im Grenzgebiet zu Ungarn aufgewachsen ist. Ähnliche Aufgaben wie die Hotelfachleute mussten auch die angehenden acht Restaurantfachleute – darunter auch der Drittplatzierte Niklas Prinzen vom Landhaus Ridder –  bewältigen. Unter anderem galt es klassische Garnituren zu erkennen, eine Karte für ein Fünf-Gänge-Menü mit korrespondierenden Weinen zu schreiben, verschiedene Kaffeespezialitäten herzustellen und ein Huhn zu tranchieren.

    Nicht zur die 60 geladenen Gäste spendeten den 24 fleißigen Lehrlingen, die sich für den Praxiswettbewerb durch besonders gute Noten in der Berufsschule qualifiziert hatten, am Ende des Abends reichlich Beifall. Auch die Prüfer waren voll des Lobes über die Leistungen der Nachwuchses. Ullich Langhoff (Wesel), der Vorsitzende des Kreisverbandes des Hotel- und Gastsättenverbandes, dankte den Beteiligten und betonte, dass der Wettbewerb für die Lehrlinge eine sehr gute Vorbereitung auf die Abschlussprüfung sei.