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Städtische Schule der Sekundarstufe II Berufliches Gymnasium und Fachschulen

Marxloher Berufskolleg startet als Talentschule

Duisburg: Marxloher | waz.de | Duisburg - Martin Ahlers 08.01.2020 - 18:46 Uhr

Wohin ihre berufliche Reise geht, müssen die Schüler in den Berufseinstiegsklassen des Sophie-Scholl-Berufskollegs noch herausfinden. Die Talenttage in der schuleigenen Backstube, der Lehrküche und im Lehrrestaurant geben den Jugendlichen die Möglichkeit, sich als Bäcker, Konditor und Koch oder im Restaurantfach auszuprobieren. Dank einer Kooperation mit der Bäckerinnung und dem Gastgewerbeverband Dehoga kommen Auszubildende in die Schule und berichten über ihre Erfahrungen.

Nick Hollubeck ist so einer, angehender Koch im zweiten Lehrjahr. „Das Aufschlagen ist das Schwierigste“, sagt er über frische Spätzle, die es mit Rahmgeschnetzeltem und Mandel- Broccoli zum gemeinsamen Mittagstisch der Klasse gibt. „Hätten wir nicht gedacht, dass es so viel Kraft braucht“, staunen Ararat und Loai, zwei der Jungs, die zuvor den Teig gemischt haben. Der Nachtisch ist Frauensache. Vanilleeis zum Wiener Apfelstrudel bereiten die Mädchen mit Konditormeister Heinz-Peter Baage zu. „Macht Spaß“, lautet der Tenor. Einige backen gern – das lässt auf Nachwuchs für das leckere Handwerk hoffen.

Nachwuchsmangel in den Berufskollegs bei Handwerksmeistern

Über Nachwuchsmangel in den Klassen kann sich das Marxloher Kolleg nicht beklagen – ein Antrag auf Ausweitung der Zügigkeit läuft. Doch im Lehrerzimmer sind einige Stühle leer: Auf 1800 Schüler kommen 102 Lehrer, fast ein Drittel davon in Teilzeit. „Wir liegen bei der Personalausstattung unter 90 Prozent“, bedauert Schulleiter Zeich. Bei Klassenstärken über 30 falle es schwer, dem einzelnen Jugendlichen im erforderlichen Maße gerecht zu werden. „Vorbilder und Orientierung im Elternhaus fehlen leider bei immer mehr Schülern“, sagt Bereichsleiterin Brigitte Wilken. Deshalb freut sich das Kollegium zwar über das Prädikat Talentschule, hinsichtlich der damit verbundenen besseren Personalausstattung hält sich der Optimismus aber in Grenzen. Vor allem Handwerksmeister sind schwer zu begeistern für den Job in der Schule. „Wir konkurrieren dort mit der Industrie – ein Bäckermeister verdient da deutlich besser als bei uns“, sagt
Scheich, „bei zusätzlichen Lehrkräften wird also die Frage sein, was der Markt hergibt.“

Kolleg wartet seit sieben Jahren auf eine neue Küche

Duisburg - Bald fünf Duisburger Talentschulen

In einem sechsjährigen Schulversuch unterstützen das NRWBildungsministerium und die Städte Brennpunktschulen mit zusätzlichem Personal und besserer Ausstattung. Bald sind fünf Duisburger Schulen dabei. In der ersten Runde wurden das Mercator-Gymnasium (Dellviertel) und das Elly-Heuss-Knapp-Gymnasium (Marxloh) ausgewählt – sie starteten im vergangenen Herbst. In der zweiten Runde sind neben dem Sophie-Scholl- Berufskolleg die Herbert-Grillo-Gesamtschule (Marxloh) und die Globus-Gesamtschule (Altstadt) dabei – sie beginnen das kommende Schuljahr als Talentschule. Auch die Ausstattung der Schule ist nicht gerade ein Anreiz. Hier ist die Stadt als Schulträger im Boot – sie sichert zu, ihre „Talentschulen“ entsprechend aufzurüsten. Die To-do-Liste für das Marxloher Kolleg ist lang: Angefangen bei der Lehrküche, die Zeich „einen Anachronismus der 1950er Jahre“ nennt, und dem betagten Kühlhaus. Seit sieben Jahren wartet die Schule schon auf Ersatz – der Ansatz von 500.000 Euro ist bescheiden im Vergleich zu Lehrküchen in Nachbarstädten, die für den zehnfach Betrag aufgerüstet werden. Auch Sanitäranlage, Fensterfronten und Treppenhaus des Baus an der Dahlmannstraße stehen auf der Projektliste des IMD. Dieser Tage hat Detlef Zeich mit dem zuständigen Dezernenten der Bezirksregierung über die Unterstützung für die nächsten sechs Jahre gesprochen. „Nach drei Jahren wird man sehen, was der Schulversuch bringt“, hofft der Schulleiter.

 

 

25 neue Talentschulen für Nordrhein-Westfalen

    Von Kirsten Bialdiga - Düsseldorf

    In Deutschland hängen Bildungschancen vom Elternhaus ab. Ein Schulversuch in NRW soll daran etwas ändern. Jetzt steht fest, welche Schulen ausgewählt wurden.

    Nordrhein-Westfalens Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) hat 25 weitere Talentschulen benannt und damit eine abschließende Auswahl getroffen. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen unabhängig von ihrer Herkunft mehr individuelle Chancen geben“, sagte Gebauer am Donnerstag im Landtag. Wie schon in der ersten Runde befindet sich das Gros der Schulen, die jetzt an dem Schulversuch teilnehmen dürfen, im Ruhrgebiet.

    In kaum einem anderen Industrieland hängen die schulischen Erfolgschancen so stark vom familiären Bildungshintergrund ab wie in Deutschland, wie auch die jüngste Pisa-Studie belegte. Mit den insgesamt 60 Talentschulen will die Landesregierung prüfen, ob eine verbesserte Ausstattung mit Personal und finanziellen Mitteln sowie ein klares pädagogisches Konzept daran etwas ändern können. Der Schulversuch soll daher von Anfang an wissenschaftlich begleitet werden. Je nach Ergebnis könnten der Schulministerin zufolge in NRW flächendeckend Talentschulen entstehen. 

    Die aus Pädagogen und Wissenschaftlern bestehende Jury wählte unter 98 Bewerbungen 16 weiterführende Schulen und neun Berufskollegs aus. Im Regierungsbezirk Düsseldorf sind darunter in Duisburg das Sophie-Scholl-Berufkolleg, die Gesamtschule Globus am Dellplatz und die Herbert Grillo-Gesamtschule. In Essen wurde die Gertrud-Bäumer-Realschule ausgewählt, in Wuppertal die Berufskollegs Werther Brücke und in Oberhausen das Hans-Sachs-Berufskolleg sowie die Fasia-Jansen-Gesamtschule. Mit der Aufnahme in das Programm erhalten diese Schulen 2500 Euro im Jahr zusätzlich für Fortbildungen und zusätzliche Stellen für Lehrer und etwa Sozialarbeiter. Gebauer räumte ein, dass die Besetzung dieser Stellen bisher nur im Regierungsbezirk Köln zu 100 Prozent gelungen sei.

    Die SPD-Opposition im Landtag kritisierte die geringe Anzahl der ausgewählten Schulen. Statt 60 seien in NRW rund 1000 Schulen bedürftig, weil sie sich in sozial benachteiligten Vierteln befänden, sagte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty. Zudem seien die Auswahlkriterien unscharf.

    Der Vorsitzende der Jury, Ewald Terhart, Professor an der Universität Münster, bedauerte, dass es Anträge sehr bedürftiger Schulen gegeben habe, die „eine gewisse Hilflosigkeit“ gezeigt hätten, aber nicht zum Zuge gekommen seien. Gebauer versicherte, diese im Blick zu behalten.

     

     

    Deutschlands bester Koch-Azubi kommt aus Rees-Millingen

    Abgerufen am 26. November 2019 - RP Online

    Klare Tomatensuppe mit kleinen Basilikumwindbeuteln und Tomaten-Concassée, auf der Haut gebratenes Wolfsbarschfilet mit Weißweinsoße, Ratatouille und Kartoffelerbsenpüree und zum Nachtisch Erdbeerbiskuittörtchen mit weißer Schokoladenmousse, Erdbeersauce und Schokocrumble – allein die Zusammenstellung des Dreigang-Menüs lässt einem das Wasser im Munde zusammenlaufen. Und wenn dann noch alles perfekt und pünktlich serviert wird, dann gibt es Lob aus den höchsten Kreisen. Mit diesem Menü wurde Martin Willing Deutschlands bester Prüfungsteilnehmer im Ausbildungsberuf „Koch“. „Am Prüfungstag klappte bei mir einfach alles“, freut sich der junge Kochgeselle aus Millingen.

    Martin Willing wuchs in Millingen auf, besuchte dort die Grundschule und danach das Gymnasium Aspel in Rees. Bereits im Kindergartenalter war er gerne dabei, wenn Vater Christoph und Mutter Maggie in der Küche kochten und Rezepte ausprobierten. Und natürlich wurde der Knirps gleich mit eingebunden. „Rührei konnte ich als erstes“, erzählt der 21-Jährige, er eine Leidenschaft fürs Kochen entwickelte und öfter mal die Familie und Freunde mit leckeren Gerichten überraschte.

    Wettbewerbe als gute Vorbereitung

    Kochmeisterschaften Auch bei den von der Dehoga angebotenen Kochmeisterschaften war Martin Willing erfolgreich. Im Sophie-Scholl-Berufskolleg in Duisburg-Marxloh, das er während der Ausbildung einmal wöchentlich besuchte, wurden die Koch-Azubis im zweiten und dritten Lehrjahr darauf aufmerksam gemacht. 2018 nahm Willing an den Niederhein-Meisterschaften in Wesel teil und wurde Zweiter, hinter seinem Arbeitskollegen Chris Schröder. Im April 2019 wurde er Erster und qualifizierte sich für die Bezirksmeisterschaften in Bad Münstereifel. Die ersten drei – Martin Willing gehörte dazu – kamen zu den Landesmeisterschaften, wo der Millinger in der Gesamtwertung den dritten Platz belegte. „Das war eine Super-Vorbereitung für die Abschlussprüfung“, sagt er.

    Während der Oberstufe nahm er dann eine Aushilfsstelle im Landhaus Ridder in Hamminkeln an, nicht nur um das Taschengeld aufzubessern, sondern auch, weil er viel Spaß an der Tätigkeit mit Kochlöffel und Töpfen hatte. Dort wurde sein Talent schnell entdeckt, denn schon nach den ersten Tagen wurde ihm eine Ausbildungsstelle angeboten. „Und da ich nach dem Abi erstmal keine Lust auf Schule mehr hatte, nahm ich die Stelle an.“

    Bei der Prüfung im Mai standen zunächst die Fächer Technologie, Warenwirtschaft sowie Wirtschaft & Sozialkunde ant. Danach galt es, aus einem Warenkorb voller Lebensmittel ein Menü zusammenzustellen und zu kochen. Martin Willing erreichte 97 von 100 möglichen Punkten. Damit war er der Beste im Bereich der IHK Duisburg-Wesel-Kleve. Im September wurde ihm in Duisburg eine Urkunde „für den besten Berufsabschluss als Koch im Bezirk der Niederrheinischen Industrie- und Handelskammer“ überreicht. Das hatten auch schon Arbeitskollegen aus dem Landhaus Ridder geschafft. Doch damit nicht genug: „Auf der Bühne erfuhr ich dann, dass ich ebenfalls Landes- und sogar Bundesbester war. Ich wusste gar nicht, dass es solche Ehrungen gibt!“

    Am letzten Freitag ging es nach Hagen, wo der junge Koch von Rolf Stoffels, Präsident der Südwestfälischen IHK, mit einer Urkunde als Landesbester ausgezeichnet wurde. Die Ehrung auf Bundesebene wird im Dezember in Berlin stattfinden.

    Nach drei Jahren Ausbildung hatte er dann wieder „Lust aufs Lernen“ und begann im September an der Hochschule Rhein-Waal ein Bachelor-Studium of Science im Bereich „Qualität, Umwelt, Sicherheit und Hygiene“. „Das ist ein breit gefächertes Studium. Mein Plan ist, danach Lebensmittelwissenschaften zu studieren“, so der Millinger, der neben dem Studium im Landhaus Ridder als geringfügig Beschäftigter tätig ist. „Um drin zu bleiben und zur Unterstützung der netten Arbeitskollegen. Denn Fachkräfte werden dort immer gesucht.“

    Was er in der Zukunft machen möchte? „Mal sehen, was sich entwickelt. Vom eigenen Restaurant bis zum Lebensmittelwissenschaftler ist alles möglich.“ (Monika Hartjes)

     

     

    Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

     

    Wir haben ein Zeichen gesetzt und sind nunmehr seit dem 04.11.2019 eine „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. In einem kleinen Festakt überreichte uns Frau Julia Rombeck (Landeskoordination SoR – SmC) die Urkunde und unsere Patin, Frau Angelika Wagner (Geschäftsführerin des DGB Niederrhein), stellte sich den Schülerinnen und Schülern vor.

    „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein Projekt für alle Schulmitglieder. Als größtes Schulnetzwerk in Deutschland bietet es uns allen, die wir am Sophie-Scholl-Berufskolleg lernen und lehren, die Möglichkeit, das Klima an unserer Schule aktiv mitzugestalten, indem wir uns bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. Diese Zielsetzung (und Verpflichtung) wurde von mehr als 70 Prozent aller Schüler/innen, Lehrer/innen und Angestellten per Unterschrift bestätigt. Unsere Patin wird uns weiterhin bei Projekten gegen Rassismus und Diskriminierung unterstützen. Eine erste Zusammenarbeit mit Frau Wagner fand bereits anlässlich des vom DGB organisierten Antikriegstag am 01.09.2019 im Duisburger Rathaus statt. Dort trug die Erzieherklasse E 18 eine szenische Collage zum Thema „Anne Frank und Sophie Scholl – Zwei weibliche Schicksale in der NS-Zeit“ eine szenische Lesung vor. Auch wurden die im Kunstunterricht entstandenen Objekte für eine Woche ausgestellt. (s. Bericht der WAZ vom 03.09.20

    https://www.waz.de/staedte/duisburg/antikriegstag-gewerkschafter-warnen-vor-nationalismus-id226971737.html

    „Bräute“ werben im Landtag für Marxloh und bessere Bildung

    WAZ - abgerufen am 10.10.2018

    Duisburg/Düsseldorf. 35 Schülerinnen waren als Bräute in Düsseldorf. Im Landtag haben sie Lobbyarbeit für Marxloh gemacht - und ein besseres Schulsystem gefordert.

    Ihre langen weißen Kleider leuchten im Sonnenschein, rascheln über die Herbstblätter. 35 Bräute und zwei Bräutigame stellen sich auf dem Schulhof des Sophie-Scholl-Berufskollegs kichernd zum Gruppenfoto auf. In den Händen halten sie gelb-schwarze Schilder, darauf fordern sie „Respekt“, „Toleranz“, „Integration“, betonen, dass sie „Made in Marxloh“ und auf einer „Talentschule“ sind. Einen Besuch des Landtags in Düsseldorf wollen sie nutzen, um Lobbyarbeit zu machen, für sich und ihren Stadtteil.

    Morgens durften die Schülerinnen des Sophie-Scholl und des Elly-Heuss-Knapp-Gymnasiums aus 70 Kleidern wählen, sich schick machen, mittags sind sie schon „die“ Attraktion auf der Rheinpromenade.

    „Ihr repräsentiert heute Marxloh!“

    Der Runde Tisch Marxloh hat die Fahrt organisiert, stellt zwei Busse für die Bräute. Halil Özet vom Medienbunker Marxloh schwört die Mädchen auf der Fahrt ein: „Ihr repräsentiert hier nicht nur eure Schulen. Ihr repräsentiert Marxloh. Als junge Frauen mit oder ohne Migrationshintergrund habt ihr Träume und Ambitionen.“

    Die sind allerdings schwer umzusetzen angesichts des Lehrermangels. Marxloh konkurriert hi8er mit attraktiveren Standorten. Nur 77 der 200 offenen Lehrerstellen seien in Duisburg besetzt worden, schildert Özet.

    Staunende Blicke im Plenarsaal

    Im Plenarsaal richteten alle Abgeordneten staunende Blicke nach oben in den Besucherbereich. Frank Börner, Landtagsabgeordneter der SPD, und die stellvertretende Landtagspräsidentin Carina Gödecke (SPD) empfangen die Bräute.

    Die Mädchen vom „Elly“ und vom Marxloher Berufskolleg befragen die Politiker hartnäckig zu Themen wie Energiepolitik. Gödecke ist begeistert von dieser „einzigartigen Aktion im Landtag NRW. Danke, dass ihr uns zeigt, wie jung und strahlend schön Marxloh ist. Ihr seid das Thema heute im Landtag und alle fragen, wer ihr seid.

    Für Melina (17) hat sich die Tour zum Landtag gelohnt, sie ist zum ersten Mal dort. „Wir haben für Aufsehen gesorgt, die Menschen waren interessiert,wir haben ein positives Bild von Marxloh gezeigt“, erzählt die Schülerin. Spannend seien die politischen Gespräche gewesen, „beim Hambacher Forst bin ich jetzt wieder auf dem aktuellen Stand“, freut sie sich.

    Die Plakate mussten übrigens draußen bleiben. Aber ihre Meinung haben die Mädchen mündlich vorbringen können.

    Verblüfft war Landtagspräsident André Kuper über die dezidierten Fragen der Schülerinnen. Diese forderten im Gespräch mit ihm hartnäckig eine bessere digitale Infrastruktur an ihren Schulen.

    Kuper zeigte sich begeistert, dass der Stadtteil Marxloh so eine Performance abgeliefert hat. Er sei anfangs skeptisch gewesen, weil er Werbung befürchtet hatte, gestand er.

    Berufskolleg bittet zum großen Fest

    Danke für den interessanten Austausch!

    Am 14.11.2017 diskutierten der Bundestagsabgeordnete Herr Mahmut Özdemir, die Präsidentin des Landtags NRW Frau Gödecke, der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg Herr Sören Link zusammen mit der Schulleitung vom Sophie-Scholl-Berufskolleg und Herrn Nicolaus vom Robert-Bosch-Berufskolleg mit 180 SchülerInnen unserer Schule!