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Städtische Schule der Sekundarstufe II Berufliches Gymnasium und Fachschulen

Sophie-Scholl
Berufskolleg

Schulkultur

Schulkultur und -klima sind für uns wichtige Rahmenbedingungen für das Lernen

Das Schulklima sorgt dafür, dass der Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllt werden kann. Die Zufriedenheit von Schülern, Eltern, Lehrern und Mitarbeitern hat für uns einen hohen Stellenwert. Zusammen entwickeln wir eine Schulkultur, die von dem Anspruch geprägt ist, kritisches politisches Denken auch durch außerunterrichtliche politische und kulturelle Veranstaltungen zu fördern: Podiumsdiskussionen, das politische Mittagsforum und Projekttage prägen diese Arbeit, bei der eine ständige Auseinandersetzung der Schülerschaft mit gesellschaftlich relevanten Themen und Personen im Vordergrund steht. Dazu kommen Austauschprozesse mit außerschulischen Partnern wie Universitäten, Bibliotheken, kommunalen Einrichtungen, Theatern, Politikern, Künstlern und Vereinen, die zur Kompetenzförderung im Unterricht notwendig sind. Durch diese Öffnung, durch die Beziehung der Schule nach außen, können Handlungssituationen geschaffen werden, in denen Kompetenzen ihre Anwendung finden.

Zum Erziehungs- und Bildungsauftrag unserer Schule gehört Medienkompetenz. Durch den Zugang zu Informationen bewähren sich Schüler über die Schule hinaus in einer erweiterten Öffentlichkeit und erlernen geeignete Kommunikationsprozesse. In einer sich wandelnden, demokratischen Gesellschaft muss sich auch die traditionelle Schulkultur ändern, die von einer ausgeprägten Hierarchie zwischen Lehrenden und Lernenden ausging. Die neuen Medien bringen für alle Beteiligten die lebenslange Notwendigkeit zu lernen mit sich. Das Lernen in vernetzten Zusammenhängen schafft eine neue Qualität: Die Schulkultur verlangt und fördert eine verstärkte Kommunikation und Zusammenarbeit mit anderen Schulen und Institutionen. Computernetze öffnen Schule - nach Europa und zur Welt.

Schauen Sie sich den Link der derwesten.de/staedte/duisburg der WAZ an. Dieses Mosaik wurde 2002 von den Schülerinnen und Schülern unseres Berufskollegs zusammen mit dem Künstler Günter Demnig vor dem Ostausgang des Duisburger Haupteingangs verlegt. Lesen Sie auch hier weiter.

Sophie-Scholl Berufskolleg

Sophie-Scholl-Feier 2019 „Freiheit und Widerstand“ - 30 Jahre Namensgebung

Jedes Jahr wird eine Aktion von den Schülerinnen und Schülern im Rahmen der Gedenkfeier durchgeführt.

Einer Perlenhochzeit, mit der Eheleute ihre dreißigjährige Ehe feiern, glich unsere diesjährige Sophie-Scholl-Feier: Im 30. Jahr nach der Namensgebung reihten sich die Programmpunkte der Feierstunde am 22.11.2019 wie Perlen auf einer Kette. DGB-Geschäftsführerin Angelika Wagner, die wir als Patin unseres soeben zur „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ernannten Berufskollegs gewinnen konnten, richtete ihren Appell an die versammelten 200 Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte, weiterhin solidarisch für Frieden und Freiheit und gegen Fremdenhass einzutreten. Die szenische Collage der Erzieherklasse E 18 „Anne Frank und Sophie Scholl – Zwei weibliche Schicksale in der NS-Zeit“ kombinierte Lesung mit Spielszenen um Hans und Sophie Scholl. Sie erinnerte an die Flugblattaktion der Münchener Studenten im Februar 1943, die deren Verurteilung zum Tod durch das Fallbeil nach sich zog.

Die Veranstaltung zeigte neben ernsten auch heitere Beiträge wie ein Ballett der Kinderpflegerinnenklasse Ki 29 und gab den vielfältigen Talenten der Kollegschüler im Bereich Tanz und Gesang Raum. Auch ehemalige Schülerinnen und Schüler wie Lisa Schon, die mit Lennons „Imagine“ zu Tränen rührte, und Denis Kucza, der als Cincio zusammen mit Rapper Effektiv auftrat, waren gekommen, um mitzufeiern.

Zum Abschied erhielten alle Akteure eine weiße Rose – das Symbol jener Münchner Widerstandsgruppe, die auch heute noch jungen Menschen ein Vorbild in Zivilcourage sein kann.

Auf den Spuren Sophie Scholls oder auch eine Studienfahrt in die Weltstadt mit Herz

Kolleginnen und Kollegen unseres Berufskollegs sind Anfang März 2018 für drei Tage in die Geschichte ihrer Namensgeberin eingetaucht.

Auf der Agenda der kulturpolitischen Studienfahrt standen am ersten Tag eine Stadtführung sowie ein Besuch im NS-Dokumentationszentrum am Königsplatz. Dort endete der Rundgang, der am Jakobsplatz gestartet über bedeutende Wege der Geschichte von der NS-Zeit bis heute geführt hat. Eindrucksvoll lernten die Kolleginnen und Kollegen unter der Leitung von Dr. Robert Sigel, Mitarbeiter des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung und Kultur, Wissenschaft und Kunst, Facetten der bayerischen Landeshauptstadt kennen. Erinnerungspolitische Details, die den Umgang mit der NS-Geschichte zeigten, führten zu häufig verstecken Erinnerungsorten, die die Weltstadt mit Herz als ehemalige Hauptstadt der Bewegung enttarnten.

Angekommen im NS-Dokumentationszentrum München, machten sich die Kolleginnen und Kollegen unter der fachkundigen Leitung von Dr. Thomas Rink mit dem 2015 entstandenen NS-Dokumentationszentrum vertraut. Beeindruckt von der architektonischen Komponente des Gebäudes, das als Kubus aus Sichtbeton und Glas einen Kontrast zur ehemaligen Parteizentrale der NSDAP – dem Braunen Haus – darstellt, setzten sich die Lehrkräfte mit dem Lernforum, dessen Bibliothek und den digitalen Medien auseinander. Die Dauerausstellung vollendete den gelungenen Rundgang auf den Spuren der NS-Geschichte.

Nach einem schmackhaften Mittagessen machte sich die Gruppe zum Geschwister-Scholl-Platz und der dort ansässigen Ludwig-Maximilians-Universität auf. Die kurze historische Einführung begsnn an den im Boden eingelassenen Flugblättern der Weißen Rose. Mitglieder der Widerstandsgruppe sind 1943 im Lichthof beim Verteilen selbiger verhaftet und kurz darauf hingerichtet worden. Als Erinnerung dient heute die Denkstätte Weiße Rose im Lichthof der LMU selbst. Um die Eindrücke zu verarbeiten, rundete ein gemütlicher Spaziergang durch den Englischen Garten den ersten Tag ab.

Tag zwei startete im Max Mannheimer Haus in Dachau. Ein Workshop als Einführung zur Geschichte der KZ-Gedenkstätte bildete den Einstieg. Methoden für Schülerinnen und Schüler wurden vorgestellt, ebenso das pädagogische Konzept. Referent Robert erläuterte kompetent die historischen Daten und Umstände des ersten -am 22.03.1933 gegründeten - Konzentrationslagers. Der Besuch am Lernort selbst schaffte neue Erkenntnisse und Verknüpfungen mit dem theoretischen Wissen vom Vormittag.

Der letzte Tag begann mit strahlendem Sonnenschein und wurde gerne genutzt, um Museen zu besichtigen und danach eine Tasse Kaffee in der Sonne zu genießen.

Wir danken allen Beteiligten für eine gelungene wie lehrreiche, ereignisreiche und gemeinsame Fahrt!

Svenja Ulpke, Koordinatorin der Studienfahrt

Erzieher- Fachklasse vom Sophie- Scholl- Berufskolleg gestaltete Antikriegstag des DGB Niederrhein

Von Petra Grünendahl am 3. September 2019

Erinnern heißt mahnen: „Es ist wichtig, dass sich junge Menschen damit beschäftigen”

Schüler der Fachklasse Erzieher stellten ihr Kunstprojekt über Sophie Scholl und Anne Frank bei der traditionellen Antikriegstags-Veranstaltung im Ratssaal vor. Die angehenden Erzieher hatten sich im Kunstunterricht mit der Lehrerin Rita Glaser für ein Kunstprojekt mit Anne Frank und Sophie Scholl, Namensgeberin ihrer Schule, beschäftigt. Zur künstlerischen Auseinandersetzung kam die Beschäftigung mit den persönlichen Geschichten, die beide – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen – zu Opfern des Nationalsozialismus werden ließ. „Es ist wichtig, dass sich junge Menschen damit beschäftigen“, sagte Angelika Wagner, Vorsitzende des DGB Niederrhein. Denn die Erinnerung mahnt, dass so etwas nicht wieder geschieht. Die Ergebnisse des Kunstprojekts waren am 12. Juni in einer Ausstellung an der Schule in Marxloh zu sehen, wo das Sophie-Scholl-Berufskolleg als Musterbeispiel gelebter Vielfalt gilt. Einen Teil der Exponate hatten die Schüler mit ins Rathaus gebracht und im bzw. vor dem Ratssaal aufgebaut. In einem Gemeinschaftsvortrag stellten Vertreter des Kunstkurses das Projekt dem Publikum vor.

Schüler der Fachklasse Erzieher stellten ihr Kunstprojekt über Sophie Scholl und Anne Frank bei der traditionellen Antikriegstags-Veranstaltung im Ratssaal vor. Foto: Petra Grünendahl.Zum Antikriegstag hatte der DGB Niederrhein in den Ratssaal der Stadt Duisburg zu seiner Traditionsveranstaltung eingeladen. Angelika Wagner und Bürgermeister Manfred Osenger als Vertreter der Stadt warnten vor der Spaltung der Gesellschaft: Mit Verschwörungstheorien und Lügen würden heute wieder Menschen gegeneinander ausgespielt. Umso wichtiger, dass sich die EU, seit über 70 Jahren Garant für den Frieden in Europa, dem Rechtspopulismus entgegen stelle: „Wieder lassen sich Menschen hier und woanders von Verschwörungstheorien, Lügen und Menschenfeindlichkeit verführen“, sagte Osenger. „Der Antikriegstag gewinnt an Bedeutung, weil die Zahl der bewaffneten Konflikte wächst. Immer mehr Menschen fliehen vor Krieg“, so Osenger. Das Wettrüsten ist weltweit im Gange, Rüstungsausgaben so hoch wie seit dem Ende des Kalten Krieges nicht mehr: „Dieses Geld kann man viel sinnvoller in Bildung investieren, oder in die Pflege mit ordentliche bezahlten Arbeitsplätzen“, so Angelika Wagner. Sie warnte, dass Demokratie, Freiheit und Frieden keine Selbstverständlichkeit seien, sondern mitunter erkämpft werden müssten.

Kranzniederlegung am Mahnmal

Kranzniederlegung mit Schülern und Gästen an der Ruhrorter Straße (v. l.): Angelika Wagner (DGB), Vildan Güngör, Angelina Thill, Bürgermeister Manfred Osenger und Alexandra Orekou. Foto: Petra Grünendahl.Musikalisch begleitet die Veranstaltung traditionell der Stattchor. Zum Abschluss der Veranstaltung legten der DGB, die SPD-Ratsfraktion und die Stadt Duisburg am Mahnmal für die ermordeten Gewerkschafter an der Ruhrorter Straße Kränze nieder. Die Niederlegung ehrt traditionell stellvertretend alle Opfer des Krieges und des Nationalsozialismus. Das Mahnmal „Erfahrbare Wände“ von Gabriella Fekete – vier leere Stühle vor Steinblöcken – steht auf der Ruhrorter Straße vor dem Haus Nummer 11, wo damals das Gewerkschaftshaus stand. Dort im Keller waren die Duisburger Gewerkschafter Julius Birck, Emil Rentmeister, Johann Schlösser und Michael Rodenstock gefoltert und ermordet und anschließend im Hünxer Wald verscharrt worden (siehe Schriftenreihe der DGB Jugend Duisburg: Broschüre „2. Mai 1933 – Tatort Duisburg“).

siehe auch:https://www.waz.de/staedte/duisburg/antikriegstag-gewerkschafter-warnen-vor-nationalismus-id226971737.html

 

 

Facebook- Publikumspreis für unsere Schülerzeitung „Sophies Welt"

Für die aktuelle Ausgabe Nr. 15 unserer Schülerzeitung „Sophies Welt“ haben wir den Facebook-Publikumspreis beim 38. Schülerzeitungswettbewerb 2018/19 erhalten. In der Online-Abstimmung setzte sich das Cover von „Sophie und die Sechziger“ klar gegen die anderen vier Top-Favoriten durch. Während der Preisverleihung, die am 19.06.2019 im Konferenzzentrum der Rheinischen Post in Düsseldorf stattfand, erhielten die Redakteurinnen Jana Böhm und Saskia Pudliszewski zusammen mit ihrer Lehrerin Rita Glaser Urkunde und Scheck über ein Preisgeld von 250 Euro. Es gratulierten NRW-Schulministerin Ivonne Gebauer, Horst Thoren, der stellvertretende Chefredakteur der RP, sowie Thomas Pennartz, Geschäftsführer des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes. Den strahlend gelben Titel durchziehen diagonal angeordnete Filmstreifen, die Ikonen der 60-er Jahre und aus der 68-er Bewegung zeigen. So bebildert das Cover den Inhalt der Ausgabe, diverse kreativ geschriebene Artikel, die einen Bogen schlagen von amerikanischen Ereignissen wie den Attentaten an Präsident Kennedy und Martin Luther King zu denen an Benno Ohnesorg und Rudi Dutschke. Die Nachwuchsjournalistinnen und -journalisten aus Mittel- und Oberstufe des Bildungsganges Erzieher/AHR schrieben auch über antiautoritäre Erziehung, Mode und Musik, Frauenbewegung und Antibabypille sowie Oswald Kolle. Eine lesenswerte Ausgabe (60 S., DIN A-4, farbig), die zum günstigen Preis von 3,00 Euro erhältlich ist. (Kontakt: Rita Glaser)

Sophies Welt

Schülerinnen und Schüler der Klasse E 24 sprechen mit dem Zeitzeugen Manfred Kleinrahm über seine Erfahrungen während des zweiten Weltkriegs in Duisburg

Bereits zum zweiten Mal in Folge hat unsere Schülerzeitung "Sophies Welt" beim diesjährigen Schülerzeitungswettbewerb des Rheinischen Sparkassen- und Giroverbandes mit der Ausgabe 11 "... wenn uns die Muse küsst" einen Sonderpreis gewonnen.  Für den Beitrag "Das Tagebuch von K." - eine Auseinandersetzung mit Kafka - erhielten wir am 26.06.2013 den Preis in Höhe von 350,--€  aus den Händen von Bildungsministerin Sylvia Löhrmann. Im Jahr zuvor hatten wir mit Ausgabe 9 unserer Schülerzeitung „Sophies Welt“ nicht nur den 2. Platz der Duisburger Schülerzeitungen ergattert, sondern dazu noch einen Sonderpreis für den Themenblock „…und es kamen Menschen“.

Artikel der WAZ vom 10.02.2015

Presseartikel zur Preisverleihung, Rheinische Post, 26.06.2013 

Presseartikel zur Preisverleihung,
Rheinische Post
, 28.06.2012

Die besten rheinischen Schülerzeitungen - Artikel der WAZ und NRZ

 

 

 

 

 

Duisburg- Marxloh wird zum Paradies für Kinder

Kinderfest - Martin Ahlers - 26.06.2019 - 17:07 Uhr

Ein buntes Programm mit viel Musik und kreativen Angeboten für die Besucher gibt es am Samstag beim Kinderfest in Marxloh.

Duisburg-Marxloh.  Um 11 Uhr geht’s am Samstag los: Der Förderverein Marxloh veranstaltet das 6. Marxloher Kinderfest auf dem Gelände der Grillo-Werke.

Der Förderverein Marxloh veranstaltet am kommenden Samstag, 29. Juni, in Zusammenarbeit mit vielen Akteuren, Vereinen, Kindergärten und Schulen aus dem Stadtteil das 6. Marxloher Kinderfest auf dem Gelände der Grillo-Werke AG an der Weseler Straße. Um 11 Uhr öffnen sich die Tore zu dem Kinderparadies.

Mitmach-Aktionen auf der Bühne

Um 12 Uhr wird die Vorsitzende des Marxloher Fördervereins, Uschi Dommen, zusammen mit der Hausherrin Gabriela Grillo das Fest offiziell eröffnen und die Bühne freigeben. Das bunte Programm wird von Schülern der Herbert-Grillo-Gesamtschule, von den Erzieherklassen des Sophie-Scholl-Berufkskollegs, den Chaos-Kids und HGS-Kids, SW-Westende-Hamborn, Dance Connexion, dem Kinderchor von FiB, Obi and the Kids gestaltet. Dabei sind auch die Tanzgarde der Marxloher Jecken, Dance with Passion und Dance Sensation vom Runden Tisch Marxloh sowie Tanzgruppen des MCV Blau-Weiß 1979.

Alle Künstler treten unentgeltlich auf. Einige Acts laden die kleinen und großen Kinder zum „Mitmachen auf der Bühne“ ein. Kulinarisch werden die Besucher mit Kuchen, Waffeln, türkischen Spezialitäten und Kaffee und Tee, Stockbrot, Popcorn, Zuckerwatte und natürlich Currywurst, Pommes und Erbsensuppe verwöhnt. Die Speisen werden von den Vereinen selbst zubereitet und verkauft, um die Vereinsarbeit finanziell zu unterstützen. Eine Riesenrutsche, die Hüpfburg der Feuerwehr Duisburg und speziell für die Kleinen ein Kinderkarussell stehen bereit. Nervenkitzel für die größeren Kinder verspricht ein Bungee-Trampolin.

Wirtschaftsbetriebe sind mit dabei

Besonders freut die Initiatoren das Engagement der Wirtschaftsbetriebe (WBD). „Müll ist eh ein sehr bedeutsames Thema im Stadtteil“, so Uschi Dommen. In Kooperation mit der Grillo-Gesamtschule wollen die WBD, die mit ihrem Infomobil und Umweltpädagogen kommen, das Thema kindgerecht bearbeiten, um so die Kleinen für das Thema zu sensibilisieren und über die Kinder die Eltern zu erreichen. „Der Abfall-Lernpfad, der sich besonders an Schulklassen, aber auch schon an Vorschulkinder richtet, ist ein gutes Medium, um unseren Kindern und Jugendlichen den Umgang mit Müll näher zu bringen. Dieses interaktive Bildungsangebot soll motivieren, Abfälle richtig getrennt zu entsorgen oder -- noch besser -- zu vermeiden. Das Ziel ist die gemeinsame Abfallvermeidung, Wiederverwertung und richtige Mülltrennung.“

Theater weckt Motivation

Das Projekt „InDUaktiv“ ist durch die Kooperation zwischen dem Sophie-Scholl-Berufskolleg in Marxloh und Duisburg-Sport entstanden. Auch dieses Projekt gastiert am kommenden Samstag ab 14 Uhr beim Marxloher Kinderfest auf dem Gelände der Grillo-Werke an der Weseler Straße 1.

Ziel ist es, Motivation und Freude an Bewegung und gesunder Ernährung zu wecken und zu fördern. Auf kind- und elterngerechte Art wird gezeigt, wie wichtig dies für die Entwicklung ist und wie man es im Alltag umsetzen kann. Die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des Sophie-Scholl-Berufskollegs befinden sich im doppelqualifizierenden Bildungsgang zur Hochschulreife mit der staatlichen Anerkennung als Erzieher-/innen.

Themen: Bewegung und Ernährung

In dem Stück geht es um die beiden Freunde Happy und Hoppy, die gemeinsam einen aktionsreichen Tag verbringen und ihr Publikum mit einbeziehen. Dabei werden die Themen Bewegung und Ernährung mit Kindern von vier bis acht Jahren aufgegriffen. Es zeigt Familien abwechslungsreiche Möglichkeiten für die Gestaltung des Alltags auf. Nach dem Stück können die Kinder an einem Stand frisch zubereitete Snacks probieren, die von der Duisburger Biobäckerei Kabouter und von Grapo zur Verfügung gestellt werden. Außerdem gibt es Informationen zu kindgerechten Bewegungsangeboten, Sportvereinen und Spielen sowie Rezeptideen. Interessierte Familien sind herzlich eingeladen, der Eintritt ist frei.

 

 

 

 

Zwei Duisburger Kollegs beteiligt an Demokratie- Projekt

Bildung Martin Ahlers 14.06.2019 - 16:17 Uhr

Im Sophie-Scholl-Berufskolleg präsentierten am Freitag beim Transfertag Schüler von landesweit 20 Berufskollegs die Ergebnisse ihrer Arbeit im Projekt. Zwei Duisburger Berufskollegs machen mit beim Projekt „Demokratie für mich“. Zum Transfertag in Marxloh kam auch die NRW-Bildungsministerin.

„Es reicht nicht, das Grundgesetz ins Arabische zu übersetzen und zu hoffen, dass die Menschen es verstehen“, sagen Sabine Sommer und Stefan Schacke. Sie leiten „Demokratie für mich“, an dem Projekt der Landeszentrale für politische Bildung (LZPB) sind landesweit 20 Berufskollegs beteiligt. Zum Austausch aller Beteiligten beim Transfertag kam am Freitag auch NRW-Bildungsministerin Yvonne Gebauer (FDP) ins Sophie-Scholl-Berufskolleg, in Duisburg ist außerdem noch das Walther-Rathenau-Berufskolleg beteiligt.

 

 

 

 

Sophie- Scholl- Kolleg in Marxloh erinnert an den Holocaust

12.06.2019 - 08:00 Uhr

Eine Szene anlässlich des 90. Geburtstages von Sophie Scholl am Sophie-Scholl-Berufskolleg

Marxloh. Geschwister Scholl wurden zum Tode verurteilt  Das Sophie-Scholl-Berufskolleg in Duisburg-Marxloh beteiligt sich am heutigen Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus und für Demokratie.

Das Sophie-Scholl-Berufskolleg beteiligt sich am bundesweiten Aktionstag, 12. Juni, gegen Antisemitismus und Rassismus und für Demokratie. Unter dem Titel Anne Frank und Sophie Scholl – zwei weibliche Schicksale in der NS-Zeit ist in der Marxloher Schule eine Ausstellung zu sehen, die die beiden jungen Frauen in den Mittelpunkt stellt. Am 12. Juni 2019 wäre Anne Frank 90 Jahre alt geworden. An ihrem Geburtstag erinnern bundesweit rund 40.000 Schülerinnen und Schüler an das jüdische Mädchen, ihr weltberühmtes Tagebuch sowie die sechs Millionen Opfer des Holocaust.

Anne Franks Lebensgeschichte wird erzählt

250 Schulen beteiligen sich am diesjährigen Anne-Frank-Tag unter dem Motto „Anne Frank 90“. Der deutschlandweite Anne-Frank-Tag wird vom Anne-Frank-Zentrum in Berlin organisiert, das auch die Ausstellung „Anne Frank 90“ zur Verfügung stellt. Auch das Sophie-Scholl-Berufskolleg präsentiert zum Aktionstag gegen Antisemitismus und Rassismus diese Ausstellung, die auf acht großformatigen Plakaten Anne Franks Lebensgeschichte zeigt.

Anne Frank wurde am 12. Juni 1929 in Frankfurt am Main geboren. Gemeinsam mit ihrer jüdischen Familie emigrierte sie nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten in die Niederlande. Aufgrund der Besatzung durch die Wehrmacht und der antisemitischen Verfolgung versteckte sich die Familie Frank in Amsterdam in einem Hinterhaus. In diesem Versteck schrieb Anne Frank zwischen 1942 und 1944 ihr später weltberühmtes Tagebuch. Am 4. August 1944 wurden die Untergetauchten entdeckt, verhaftet und deportiert. Anne Frank starb 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen im Alter von 15 Jahren.

Sophie Scholl war Mitglied der von ihrem Bruder Hans gegründeten Widerstandsgruppe „Die Weiße Rose“, zu der Christoph Probst, Alexander Schmorell und der Philosophieprofessor Kurt Huber gehörten. Zusammen verfassten, druckten und verteilten die Münchner Studenten Tausende von Flugblättern, in denen sie zum Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime aufriefen. Am 18. Februar 1943 wurden Hans und Sophie Scholl beim Verteilen des sechsten Flugblattes in der Universität erwischt und der Gestapo übergeben. Bereits am 22. Februar 1943 fand der Prozess statt, in dem die Geschwister Scholl zusammen mit Christoph Probst zum Tode verurteilt wurden. Noch am selben Tag wurden sie durch das Fallbeil hingerichtet.

Erinnerung an die Namensgeberin in der Marxloher Schule

Um an die Namensgeberin der Schule zu erinnern, haben die Schülerinnen und Schüler dreier Erzieherklassen im Kunstunterricht von Rita Glaser Objekte und Bilder zu Sophie Scholl gestaltet und im Gebäude eine Treppeninstallation mit Zitaten aus den Flugblättern der „Weißen Rose“ angebracht. Außerdem veranstalteten sie bereits im Mai, am Geburtstag Sophie Scholls, unter dem Titel „Sophies Traum – Wege der Freiheit“ eine Pausenaktion. Diese wie auch andere Aktionen soll junge Menschen motivieren, sich für eine vielfältige und demokratische Gesellschaft einzusetzen. Das Sophie-Scholl-Berufskolleg gehört seit kurzem dem Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an.

 

 

 

Ausstellung für Sophie Scholl am Marxloher Sophie- Scholl Berufskolleg

Martin Ahlers - 12.06.2019 - 16:54 Uhr

Schülerinnen und Schüler der Erzieherklasse E17 Mittelstufe haben die Installation für die Treppe des Sophie-Scholl-Berufskollegs mit Zitaten der „Weißen Rose“ angefertigt.

Marxloh.  Mit den Schicksalen von Sophie Scholl und Anne Frank beschäftigt sich eine Doppel-Ausstellung im Foyer des Marxloher Berufskollegs.

Dass sich angehende Erzieherinner und Erzieher mit Sophie-Scholl beschäftigen, macht schon deshalb Sinn, weil die NS-Widerstandkämpferin die Namensgeberin der Marxloher Schule ist. „Außerdem war sie angehende Kinderschwester“, erinnert Rita Glaser. Die Kunstlehrerin hat nun mit ihrer Mittelstufenklasse eine neue Ausstellung erarbeitet, die parallel zur einer Anne-Frank-Schau gezeigt wird.

 

"Spieltrieb" zeigt heute Sophie Scholl

23.02.2018 - 01:10 Uhr

Mit seiner Produktion „Name: Sophie Scholl“ gastiert der Jugendclub „Spieltrieb“ des Theaters Duisburg am heutigen Freitag im Sophie-Scholl-Berufskolleg Marxloh. Die Vorstellung beginnt um 11.40 Uhr in der Aula der Schule. Geladen sind rund 100 Berufsschüler verschiedener Ausbildungsgänge. Das Gastspiel wird vom Jugendrind der Stadt Duisburg gesponsert.

Mit seiner Produktion „Name: Sophie Scholl“ gastiert der Jugendclub „Spieltrieb“ des Theaters Duisburg am heutigen Freitag im Sophie-Scholl-Berufskolleg Marxloh. Die Vorstellung beginnt um 11.40 Uhr in der Aula der Schule. Geladen sind rund 100 Berufsschüler verschiedener Ausbildungsgänge. Das Gastspiel wird vom Jugendrind der Stadt Duisburg gesponsert.

Das Stück von Rike Reiniger handelt von zwei Frauen, die denselben Namen tragen: Sophie Scholl. Die eine ist die weltbekannte junge Frau, die Widerstand leistet, von der Gestapo verhaftet wird, sich weigert, ihre Freunde zu verraten, und für ihre Überzeugung in den Tod geht.

Die andere ist eine aufstrebende Jura-Studentin. Sie steht kurz vor dem Abschluss und wird in einen Prüfungsbetrug verwickelt. Als Entlastungszeugin soll sie für die unschuldige Sekretärin aussagen. Die Namensverwandtschaft wird zu einem Prüfstein für ihr Gewissen: Was ist wichtiger: Die persönliche Zukunft? Oder zivilcouragiertes Handeln? Loyalität zu sich selbst oder die Verantwortung gegenüber den Mitmenschen? Regie: Marie-Kristin Pankrath. Es spielt Hanna Kertesz. Der Monolog wurde 2014 in Wien uraufgeführt.

 

 

 

Gekreuzter Blick auf die Stadtteile - Eine Deutsch-französische Ausstellung

„Im Laufe der Jahre ruft jeder Stadtteil, jede Straße einer Stadt eine Erinnerung, eine Begegnung, einen Kummer, einen Glücksmoment ins Gedächtnis.“ Patrick Modiano

Der Stadtteil ist der Ort, an dem Gemeinschaft gelebt wird und wo jeder von Kindesbeinen an zum Bürger geformt wird.

Die Ausstellung „Gekreuzter Blick auf die Stadtteile“, unter der Schirmherrschaft von Alfred Grosser, räumt mit Vorurteilen und vorgefertigten Meinungen auf und erzählt die Geschichte der Begegnungen mit Jugendlichen aus sogenannten Problembezirken in Deutschland und Frankreich. Sie wirft einen Blick auf den Alltag dieser Jugendlichen und auf ihre Erwartungen an die Gesellschaft und die demokratischen Werte, auf die diese sich beruft.

Mit „Gekreuzter Blick auf die Stadtteile“ zeigen Jugendliche aus Duisburg-Marxloh Eindrücke aus ihrem Lebensumfeld und ziehen mit Bezug auf die Ausstellung „Une jeunesse française“ (Eine französische Jugend) von Sébastien Deslandes und Hervé Lequeux Parallelen zu den französischen Banlieues.

„Gekreuzter Blick auf die Stadtteile“ ist ein Bürgerprojekt mit dem Anspruch, eine Brücke zwischen deutschen und französischen Jugendlichen zu bauen, die vielleicht nie zusammentreffen werden, die uns aber mit ihren Aussagen den Schlüssel zu einer europäischen Staatsbürgerschaft liefern.
 

In Zusammenarbeit mit dem Sophie Scholl Berufskolleg in Duisburg. 

Mit Unterstützung von dem DFJW.

Jung- Schauspieler auf der Bühne

Theatertage - Dennis Bechtel - 06.07.2018 - 17:03 Uhr

Das Stück „Wie bitte? Was meinst du?“ thematisierte Sprachenvielfalt in Marxloh.

Marxloh.   Die 26. Auflage der Marxloher Theatertage sind im Kiebitz und RiZ über die Bühne gegangen. 240 Kids wirkten mit und begeisterten etwa mit Hamlet

Hamlet war im Duisburger Norden. Romeo und Julia auch. Natürlich auch Peter Pan und Captain Hook. Seit 1992 locken junge Talente einmal im Jahr ins Kiebitz und ins Kinder- und Jugendzentrum im Regionalzentrum Nord (RiZ). Auch in der vergangenen Woche haben Schüler dort wieder für Schüler gespielt. Es war spaßig, leicht, locker und auch mal anspruchsvoll und tiefgründig.

300 Zuschauer hatten Spaß

Auch nach 26 Jahren Marxloher Theatertage gehen den Veranstaltern Kiebitz und Regionalzentrum Nord die Talente offensichtlich nicht aus. Insgesamt 240 Schüler standen in drei Tagen auf der Bühne. Viele von ihnen hatten jedoch auch vor der Bühne Spaß – die meisten Schauspieler genossen auch die Auftritte ihrer Kollegen. Familie und Freunde ebenso. So erfreuten sich insgesamt 300 Zuschauer an abwechslungsreichen Stücken, die von Neuinterpretationen von Hamlet bis hin zu einer modernen Casting-Show mit Augenzwinkern.

Auch eine Casting-Show wurde als Theaterstück gezeigt.

Dagmar Simon, stellvertretende Geschäftsführerin des Kiebitz, freut sich, dass die Theatertage noch immer so beliebt sind. „Am Konzept haben wir in den ganzen Jahren nicht viel geändert“, sagt sie. Die gleiche Bühne, das gleiche Motto: Schüler spielen für Schüler. Fünf Schulen waren dieses Mal dabei. Obwohl die Zeit fürs Theater begrenzt ist, musste man keinen ablehnen. „Das kommt immer darauf an, wie viele Schulen sich hier bewerben, wir mussten auch schon Absagen verteilen, aber dieses Mal zum Glück nicht“, erklärt sie. Einige Schulen seien natürlich Wiederholungstäter. „Die Einrichtungen kommen meist aus dem Norden. Viele waren schon oft da mit ihren Theater-Klassen“, sagt sie.

So auch das Max-Planck-Gymnasium aus Meiderich. Die Kids spielen oft englische Stücke – auf Englisch. So hat in diesem Jahr die Theaterklasse 6d das Stück „Viking News“ (Wikinger Nachrichten) aufgeführt. Die Story rund um Reporter zur Wikingerzeit war auch für alle, die dem Englischen noch nicht so mächtig sind, gut zu verstehen. „Es waren einfach Worte und Sätze. So hatten alle ihren Spaß an der Geschichte“, erklärt Alica Prasch, Studentin der Kultur-Pädagogik, die die Theatertage in diesem Jahr mit betreut hat.

Neben Englisch sind auch immer andere Sprachen zu vernehmen. Französisch etwa, oder auch Arabisch und Türkisch. „Die Theatertage sind was das angeht so bunt wie Marxloh. Das war aber schon immer so“, erklärt Simon. Was sich allerdings geändert hat, ist die Größe der Klassen, die teilnehmen. „Früher waren die Gruppen kleiner. Heute wirken dann mal 30 Kinder an einem Stück mit“, sagt Simon. Sie werden aber alle unterstützt von Profi-Schauspielern, die in einem Workshop vor den Auftritten Tipps geben.

Fotos: Petra Grünendahl

Foto: Stefan Bünting

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Foto: Udo Milbret

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services