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Städtische Schule der Sekundarstufe II Berufliches Gymnasium und Fachschulen

Sophie-Scholl
Berufskolleg

Schulprogramm

Schulprogramm

Unser Name ist Programm

Unser Berufskolleg hat sich 1989 für Sophie Scholl als Namensgeberin entschieden. Ihren Werten und Visionen fühlt sich die Schule in ihrer pädagogischen Arbeit verpflichtet. Wir integrieren die historische und aktuelle gesellschaftliche Realität in den Schulalltag, um im Andenken an die Ziele der Weißen Rose und Sophie Scholl gegen Ausgrenzung, Intoleranz und Unterdrückung von Menschen zu kämpfen. Durch Vorbild und Erziehung wollen wir unseren Schülerinnen und Schülern zeigen, wie ein Leben in gesellschaftlichen Gruppen auf der Grundlage allseits anerkannter Werte geführt werden sollte. Erklärtes Ziel der politischen Bildung am Sophie-Scholl-Berufskolleg ist die Wahrung der Menschenwürde, gegenseitiger Respekt, gelebte Toleranz, die Wertschätzung von Vielfalt und friedlichen Konfliktlösungen – all das macht eine demokratische Haltung aus. So fördern wir die Vielfalt und die Identitätsfindung der Schülerinnen und Schüler in einem Klima kultureller Offenheit und bereiten sie darauf vor, ihre Lebens- und Arbeitswelt in einer von Wandel und Veränderung gekennzeichneten Gesellschaft sinnvoll zu gestalten. Ein multikulturelles Zusammenleben sehen wir als Chance, aber auch als Voraussetzung für die zukünftige Arbeit in und an unserer Gesellschaft. Dabei muss eine kultursensible Pädagogik im Mittelpunkt unserer Bemühungen stehen.

Wir setzen uns für ein friedliches und tolerantes Miteinander verschiedener Kulturen ein, ganz im Sinne der Vision, diedie Weiße Rosein ihrem vorletzten Flugblatt beschrieb:

„Freiheit der Rede, Freiheit des Bekenntnisses, Schutz des einzelnen Bürgers vor der Willkür verbrecherischer Gewaltstaaten, das sind die Grundlagen des neuen Europa.“ (Aus dem 5. Flugblatt der Weißen Rose).

Diese Werte und Ziele setzt unsere Schule in ihrer pädagogischen Arbeit und in ihrer Schulkulturum. Dabei können wir auf unsere vielfältigen Netzwerke im Stadtteil setzen und wiederum in den Stadtteil hineinwirken und ihn mitgestalten. Durch Unterricht, Ausstellungen schülereigener Produktionen und Theaterprojekteerinnern wir an Mut und Zivilcourage unserer Namensgeberin. Alljährlich veranstaltenwireine Feierstunde, die den Höhepunkt der schulkulturellen Arbeit darstellt.

Damit handeln wir auch nach dem Konzept des Gender-Mainstreamings, was bedeutet, die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von jungen Frauen und Männern bei allen pädagogischen Entscheidungen zu berücksichtigen, sodass Nachteile zwischen den Geschlechtern nicht entstehen können.

Ein wichtiges pädagogisches Anliegen unserer Schule ist es, die Schülerinnen und Schüler auf ein Leben und einen Arbeitsmarkt im vereinten Europa vorzubereiten, wozu die Entwicklung eines zeitgemäßen europäischen Selbstverständnisses und die Teilnahme an internationalen Projekten in Europa erforderlich ist. Junge Menschen sind nämlich am besten für die Zukunft gerüstet, wenn sie flexibel, tolerant, fremdsprachenkompetent und mobil sind.

Gesundheitsmanagement und Europäische Bildung ist ein zukunftsweisendes Schulprofil, weil aufgrund der Zunahme von Zivilisationskrankheiten und des demografischen Wandels Prävention und Rehabilitation eine immer größere Bedeutung erlangen und aufgrund grenzüberschreitender Geschäftsbeziehungen in einemvereinten Europa die Vorbereitung auf den europäischen Arbeitsmarkt eine immer wichtigere Rolle im Rahmen der Berufsausbildung spielt.

Unser Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler zur Verantwortung für ihre eigene Gesundheit zu erziehen, sie zu einer gesunden Lebensführung zu motivieren und sie darüber hinaus zu befähigen, Multiplikatoren der Gesundheitsförderung in der Gesellschaft zu sein.

Im politischen Kontext betrachten wir es als unsere Aufgabe, die Schülerinnen und Schüler zu europäischen Bürgern zu erziehen und sie auf ein Leben und einen Arbeitsmarkt in Europa und der globalen Welt vorzubereiten, indem sie schon während ihrer Ausbildung Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit dem europäischen Ausland machen.

Gesundheitsmanagement beginnt mit soliden biologisch-medizinischen Fachkenntnissen, die zeitgemäß nicht nur im klassischen Unterricht erworben werden, sondern zunehmend auch eigenverantwortlich in unserem BIO-MED-CENTER. An diesem digitalen Lernort werden die Schülerinnen und Schüler mit neuen Medien systematisch zur wissenschaftlichen Arbeitsweise angeleitet, sodass sie sich selbständig aktuelle Informationen aus Biologie und Medizin aneignen können und kriteriengeleitet die Fähigkeit entwickeln, sich mit grundlegenden Fragestellungen der Naturwissenschaft und des Gesundheitsmanagements auseinanderzusetzen.

Diese wissenschaftspropädeutische Arbeitsweise bereitet die Lernenden einerseits auf ein naturwissenschaftliches Studium vor, andererseits können sie so schon während der Ausbildung Gesundheitsprojekte zeitgemäß planen. Dies erfordert natürlich auch im hohen Maße Kommunikations- und Handlungsfähigkeit, die man am besten durch Kooperation mit externen Partnern gewinnt. Deshalb arbeiten wir z.B. mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, verschiedenen Krankenkassen oder der ärztlichen Gesellschaft für Gesundheitsförderung zusammen.

Die spezifische Angebotsstruktur gesundheitsfördernder Aktivitäten wird jeweils dem aktuellen Interesse der Schülerinnen und Schüler angepasst und ändertsich somit in den verschiedenen Schuljahren. Dadurch ergeben sich neben kontinuierlichen Angeboten (Weltgesundheitstag / Welt-Aids-Tag / Welt-Nichtraucher-Tag) und etablierten Aktionstagen (Infoveranstaltung zu Möglichkeiten der Organspende/ Hygienemanagement) oder Gesundheitsprojekten (z.B. Wellness- oder Rückengesundheitsprojekt) jedes Jahr verschiedene Angebote für unsere Schülerschaft. Sport und Motopädie spielen dabei im Rahmen der Präventionsangebote eine besondere Rolle.

Da wir viele unterschiedliche Bildungsgänge haben, hat sich das Konzept „SchülerInnen lernen von SchülerInnen“ bewährt. So bieten künftige GymnastiklehrerInnen für Hotelfachleute ein Rückentraining an, während künftige KosmetikerInnen den Köchen zeigen, wie man nicht nur im Sinne der Hygiene seine Hände pflegt.

Die Verbreitung von Informationen biologisch- medizinischer Zusammenhänge reicht jedoch nicht aus, um das Verhalten positiv zu beeinflussen. Neben dieser rationalen Komponente gilt es, die mehr psychisch-emotionale Seite des Menschen ins Blickfeld zu rücken, den Kohärenzsinn (Grundsicherheit). Innerer persönlicher Zusammenhang und äußerer Zusammenhalt müssen demnach in allen Unterrichtsfächern und in der Gestaltung des Schullebens gefördert werden, damit die Welt für die Schülerinnen und Schüler verstehbar, handhabbar und sinnvollerscheint. Verschiedene Wege werden hier im Rahmen von Unterricht und in Projekten oder in Bewegungspausen versucht.

Wir glauben, dass man mehr leisten kann, wenn man auch körperlich und geistig fit ist. In unserer systematischen Weiterentwicklung werden wir dabei wissenschaftlich vom Landesprogramm „Bildung und Gesundheit“ unterstützt.

Als offiziell zertifizierte „Gute gesunde Schule“ haben wir uns zu jährlichen Qualitätsprüfungen verpflichtet, in der alle relevanten Aspekte von Schulqualität geprüft werden. Außerdem kooperieren wir als Mitglied im Netzwerk mit anderen guten gesunden Schulen, sodass unsere Schülerinnen und Schülerauch von attraktiven Gesundheitsangeboten der anderen zertifizierten Schulen profitieren.

Europäische Bildung ist ein weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit.Themenbezogene Europaprojekte (aktuell: EMEU: HEALTH oder EUREGIO: SPORT) bilden eine entscheidende Grundlage für den internationalen Gedankenaustausch und das Erlernen europäischer Zusammenarbeit und fördern darüber hinaus die Fremdsprachenkompetenz. Außerdem sind individuelle Berufspraktika im Ausland möglich, weshalb immer mehr Schülerinnen und Schülereinen Teil ihrer vorgeschriebenen Praxiszeit in einem anderen europäischen Land absolvieren. Wir bieten unseren Lernendendie Möglichkeit einer individuellen Beratung bzgl. eines Europapraktikums (EU-Sprechstunde) und bereiten sie im Rahmen von Europa-AGs darauf vor.

Jedes Jahr entscheiden sich für dieses individuelle Praktikumangehende ErzieherInnen, GymnastiklehrerInnen, KosmetikerInnen, Köche/innen, Restaurantfach-und Hotelfachleute. So finden von Jahr zu Jahr immer mehr Praktika in 20 verschiedenen europäischen Ländern statt.

Um den Schülerinnen und Schülern sehr gute und spezifisch auf ihr Interessenfeld zugeschnittene europäische Praktikumsplätze im Fachbereich Sozialpädagogik oder Gesundheit anbietenzu können, nehmen wir zurzeit an europaweiten Erasmus+-Projekten teil. Um die Qualität sicherzustellen erhalten zunächst interessierte Fachlehrerinnen und Fachlehrer Einblicke in den Arbeitsalltag und in die konzeptionelle Arbeitsorganisation von Kindertageseinrichtungen sowie Sport- und Gesundheitseinrichtungen im europäischen Ausland. Damit haben sie die Möglichkeit einzuschätzen, welche besonderen Entwicklungsmöglichkeiten sich dort für ihre Schülerinnen und Schülerin fachlicher und persönlicher Sicht bieten. Auch umgekehrt besuchen Lehrerinnen und Lehreraus anderen europäischen Ländern Arbeitsstätten in Duisburg, um für ihre Schülerinnen und Schüleradäquate Praktikumsplätze auszusuchen.

In einigen Bildungsgängen haben Lernende und Lehrende jetzt schon die Möglichkeit, sich über die Internetplattform selbst über das Angebot europäischer Kindergärten, Sport-und Gesundheitseinrichtungen zu informieren. Dies wird langfristig die Entscheidung für ein Auslandspraktikum in Europa oder bald auch in Duisburgs Partnerstadt Wuhan (China) erleichtern und Schwellenängste vermindern. Das Erproben in neuer Umgebung verstärkt das Vertrauen in die eigenen Entwicklungsmöglichkeiten, wodurch sich das Selbstwertgefühl entfalten kann. Außerdem sind das Leben in einer Gastfamilie und gemeinsame Erlebnisse mit den Jugendlichen anderer europäischer Länder emotionale Highlights, aus denen nichtzuletzt politische Weitsicht resultiert.

Lukrativ ist die Teilnahme an EU-Projekten oder EU-Praktika für unsere Schülerinnen und Schülerauch deshalb, weil alle in diesem Zusammenhang erworbenen Fähigkeiten im Europassdokumentiert werden. Der Europass, der bei Arbeitgebern immer mehr Anerkennung im Rahmen des Bewerbungsverfahrens findet, wird den Schülerinnen und Schülern zusammen mit dem Abschlusszeugnis offiziell in einer Feierstunde übergeben. Absolventinnen und Absolventen gelten mit ihm als weltoffene Menschen und so verbessern sie ihre Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt erheblich.

Für unsere Schule und die Praxiseinrichtungen bietet die internationale Arbeit darüber hinaus die Chance, sich international zu vernetzen, aktuelle pädagogische Entwicklungen praktisch zu erleben und im Diskurs mit europäischen und chinesischen Kolleginnen und Kollegen neue Ideen und Impulse für die eigene Arbeit zu erhalten.

Qualitätsmanagement - Damit eine kontinuierlich positive Schulentwicklung und somit zeitgemäße Unterrichtsqualität gewährleistet werden kann, haben wir uns zur Teilnahme am Landesprogramm „Bildung und Gesundheit NRW“ entschieden. In unserer systematischen Weiterentwicklung werden wir wissenschaftlich unterstützt. Hiermit haben wir uns als offiziell zertifizierte „Gute gesunde Schule“ zu zweijährlichen Qualitätsprüfungen selbst verpflichtet, in der alle relevanten Aspekte von Schulqualität, die auf die Leistungsbereitschaft und -fähigkeit unserer Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer Einfluss nehmen, geprüft werden.

Damit orientieren wir uns an den Erfolgsfaktoren einer lernenden Schule:

kooperativ arbeitende Unterrichtsteams, Fokus auf Lernerfolg und eigenverantwortlichem Lernen, gemeinsame Werte und Regeln, gegenseitige Hilfe und soziale Unterstützung, mitarbeiterorientierte Führung, hohe Eigenverantwortung für Lehrkräfte, positiv-konstruktive Rückmeldungen und nützliche Selbstevaluation.

Im systematisch angelegten Qualitätsprozess einer nachhaltigen Schulentwicklung evaluieren wir mit 80 Fragen die Zufriedenheit in den 8 Qualitätsdimensionen:

Schule als Lebens- und Erfahrungsraum, Unterricht, Billdungs- und Lernprozesse, Schulkultur und Schulklima, Schulführung, Professionalität und Personalentwicklung, sowie Wirkung und Ergebnisse der Schule.

Daher greifen Personal-,Organisations- und Unterrichtsentwicklung ineinander und werden in einem ständig fortlaufenden Zyklus weiterentwickelt und evaluiert, was auch unser Ausbildungs- und Fortbildungskonzept einschließt. Dieser Prozess wird durch die Schulleitung, erweiterte Schulleitung und die Steuergruppe initiiert, organisiert und durch die Schulentwicklungsgruppen gestaltet.

Das Lehrerkollegium, unsere Schülerinnen und Schüler sowie Ausbildungsbetriebe haben auch die Möglichkeit, mit ihrem Feedback (Evaluation durch IQES Online, SV) ihre eigenen Vorstellungen und Erwartungen von einer guten Schule in die Entwicklungsarbeit aktiv mit einzubringen. So können wir internen Qualitätsansprüchen und anerkannten externen Gütekriterien gleichermaßen gerecht werden.

Es ist heute nicht mehr ausreichend, allein berufsspezifische Kompetenzen zu erwerben, um langfristig einen beruflichen Erfolg zu erzielen. Neben der kontinuierlichen Verzahnung von Theorie und Praxis steht daher einerseits der eigenverantwortlich organisierte Lernprozess der Schülerinnen und Schüler im Vordergrund und andererseits ein fachlich zeitgemäßer und logisch strukturierter Unterricht mit konstruktiven Individualfeedbacks und individueller Förderung durch die Lehrenden.

Individuelle Beratung, Berufsfindung und Karriereplanung - Um den Schülerinnen und Schülern die individuelle Laufbahnplanung zu erleichtern, haben wir uns für eine transparente Organisationsstruktur entschieden, die sich an dem Deutschen Qualifikationsrahmen orientiert. Der DQR hat das Ziel, Qualifikationsstufen verschiedener Ausbildungswege deutlich zu machen und damit die Grundlage zu schaffen, -um für sich das richtige Qualifikationsniveau zu finden- um seinen individuellen Weg von einer Niveauebene zur nächsthöheren bewusst zu planen- europaweit anerkannte Qualifikationsnachweise zu erwerben- für eine bessere Integration in den europäischen Arbeitsmarkt.

Unterstützung bei diesen wichtigen persönlichen Entscheidungen erhält man in unserem Berufsorientierungsbüro (BOB) von einem professionell geschulten Beratungsteam.

An unserem Berufskolleg können in den Berufsfeldern Erziehung und Soziales, Gesundheit und Gestaltung, Sport und Lebensmitteltechnik in verschiedenen Bildungsgängen die folgenden Niveaustufen von 2-6 erreicht werden: 

Vorbereitende Bildungsgänge:

- Internationale Förderklasse

Niveaustufe 2 (Hauptschulabschluss):

- Ausbildungsvorbereitung und Einjährige Berufsfachschule

Niveaustufe 3 (Fachoberschulreife):

- Staatl. Geprüfte/r Assistent/in für Ernährung und Versorgung, Schwerpunkt Service (FOR/FORQ) 

- Berufsfachschule für Sozial – und Gesundheitswesen (FOR/FORQ)

Niveaustufe 4 (Fachhochschulreife):

- Staatl. Geprüfte/r Kosmetiker/in (FHR)

- Staatl. Geprüfte/r Gymnastiklehrer/in (FHR)

- ZweijährigeBerufsfachschule für Sozial- und Gesundheitswesen (FHR)

- Staatl. Geprüfte/r Kinderpfleger/in (FOR/FORQ)

Niveaustufe 5 (Allgemeine Hochschulreife):

- Freizeitsportleiter/in (AHR)

Niveaustufe 6 (Fachschulabschluss):

- Staatl. Geprüfte/r Erzieher/in (AHR)/  -voraussichtliche Einstufung

- Fachschule für Sozialpädagogik

Im dualen System der Lebensmitteltechnik erfolgt die praktische Ausbildungim Ausbildungsbetrieb und der fachtheoretische Unterricht an 1 bis 2 Tagen pro Woche in unserer Schule in verschiedenen Bildungsgängen:

- Bäcker / Bäckerin

- Fachverkäufer/-in im Lebensmittelhandwerk (Bäckerei)

- Konditor / Konditorin

- Koch/Köchin

- Restaurantfachmann / Restaurantfachfrau

- Hotelfachmann/ Hotelfachfrau

- Fachmann / Fachfrau für Systemgastronomie

- Fachkraft im Gastgewerbe.

Bereits im Vorfeld des Anmeldeverfahrens informieren und beraten wir in Schulen der Sekundarstufe I, auf Berufemärkten, Messen sowie in schuleigenen Informationsveranstaltungen über die Bildungsgänge unserer Schule. Eine ausführliche individuelle Beratung über den gewünschten Bildungsgang erfolgt bei der persönlichen Anmeldung für das kommende Schuljahr (z.B. am Beratungstag am Ende des 1. Halbjahres = Tag der offenen Tür). Während der gesamten Schulzeit begleiten wir unsere Schülerinnen und Schüler, fördern sie individuell und beraten sie hinsichtlich eines anvisierten Bildungsgangwechsels, damit jeder Schüler und jede Schülerin den für sich richtigen Berufsweg findet. Unsere Sozialarbeiterin unterstützt die Schülerinnen und Schüler bei persönlichen Problemensowie bei Konflikten in sozialen Situationen jeglicher Art und nutzt dazuihr umfangreiches Netzwerk an Beratungsstellen. Dabei ist sie für Lehrerinnen und Lehrer sowie für Schülerinnen und Schüler im Hauptgebäude als auch in der Dependanceauf der Wehofer-Str. ansprechbar. Für die Abiturienten und Fachhochschulabsolventen bieten wir Sprechstunden und Hilfestellungen der Talentscouts der Universität Duisburg-Essen an. Die Internationalen Förderklassen werden von Mitarbeitern der Agentur für Arbeit und der Handwerkskammer beraten. In den Klassen BFA und BFB bieten wir regelmäßige Sprechstunden der Berufsberatung an und auch die AHR- und FHR-Absolventen werden von Berufsberatern regelmäßig begleitet. Eine umfassende Betreuung und Beratung bei allen Praktika ist selbstverständlich. Im dualen System bieten wir ausbildungsbegleitende Hilfen an.

Die Einrichtung eines Kompetenzzentrums für berufliche Bildung im Duisburger Norden zwischen dem Robert-Bosch-Berufskolleg (gewerblich-technische Ausrichtung), dem Walther-Rathenau Berufskolleg (kaufmännische Ausrichtung) und unserem Berufskolleg ermöglicht einen gelungenen Übergang von Schule in den Beruf.

Dieses Beratungsnetzwerk kann noch qualifizierter auf die Bedürfnisse der Duisburger Schülerinnen und Schüler bei der individuellen Berufswahlfindung und persönlichen Karriereplanung eingehen.Aufgrund unserer differenzierten Bildungsangebote im Duisburger Norden können wir so allen Jugendlichen individuell zugeschnittene berufliche Perspektiven aufzeigen, die sich an ihren persönlichen Fähigkeiten und konkreten Bedürfnissen orientieren. Damit werden Jungen und Mädchen neue Berufsfelder eröffnet, die zuvor traditionell als geschlechterspezifisch galten.

Nachfolgend haben wir Leitsätzeaufgestellt, die unser Schulprofil und unsere Schwerpunkte verdeutlichen und zeigen, welchen Zielen wir uns verpflichten und einen Einblick in dieMaßnahmen geben, die wir diesbezüglich bereits umgesetzt haben und welche wir zukünftig noch umsetzen werden.

Sophie-Scholl Berufskolleg