Die Erasmus+ Reise führte sechs Schüler*innen und vier Lehrkräfte des SBK nach Konya, Türkei, wo sie gemeinsam mit internationalen Partnern Szenen gegen Mobbing filmten. Neben intensiver Projektarbeit erlebten sie türkische Kultur, Gastfreundschaft und historische Stätten. Eine bereichernde Woche voller Austausch, Zusammenarbeit und unvergesslicher Eindrücke

Tag 1: Arrival – Anreise – Yolculuk
Aufgeregt traf sich die Erasmus-Reisegruppe mit sechs Schüler*innen und vier Lehrkräften des SBK (Inga Fromm, Alexander Louis, Nurcan Yildirim und Karina Löll) am Flughafen Düsseldorf, um nach Konya zum Erasmus-Projekt „Bullying – a matter of self-esteem“ zu reisen. Nach einem Zwischenstopp in Istanbul kamen am späten Abend alle gut gelaunt am Hotel im Zentrum Konyas an und trafen dort schon die ersten Vertreter*innen der anderen Länder aus Italien, Griechenland, Serbien und Spanien. Es war bitterkalt, -5 Grad und starker Wind!

Tag 2: Welcome – Willkommen- Hoşgeldiniz
Der zweite Tag in der neuen Umgebung startete mit der Begrüßung durch die türkische Delegation an der Osmangazi Mittelschule in Konya. Alle Lehrer*innen und Schüler*innen wurden überaus herzlich und gastfreundlich von allen empfangen. Die SBK-Schüler*innen waren teilweise zum ersten Mal in der Türkei. Die Willkommensrede fand in einem ausrangierten, umgestalteten Zugwaggon statt, der normalerweise Aufenthaltsraum und Bibliothek ist. Hier wurde die deutsche Delegation die ganze Woche über unermüdlich mit Tee, Kaffee, Selbstgebackenem und Snacks von vielen helfenden Händen versorgt. Nachdem die Schule für Drehorte für die Szenarien zum Thema bullying inspiziert wurde, ging es zum Nationalen Direktorat für Bildung in Konya, wo die Gruppe vom Direktor für Bildung empfangen wurde und wichtige Fragen stellen konnten. Im Anschluss besuchte die Reisegruppe noch die Gedenkstätte von Mevlana Rumi. Der bekannte und weltoffene Philosoph und Denker aus dem 12. Jahrhundert und sein Denkmal sind nach wie vor ein Touristenmagnet. Eine unfassbare Persönlichkeit, deren Vermächtnis noch heute zum Nachdenken anregt und für eine moderne Weltanschauung steht.

Tag 3: Getting into work
Am diesem Tag stand das Drehen der einzelnen Szenen zu den bullying-Szenarien im Vordergrund. Die Schüler*innen probten unermüdlich und studierten akribisch ihre Rollen ein. Zwischendurch haben die FZ-Schüler*innen (Bildugsgang Freizeitsportleiter*in) mit den türkischen Kindern, wie in türkischen Schulen oft üblich, Volleyball auf Betonfeldern gespielt. Die internationalen Jugendlichen wurden hier gefeiert wie Stars, standen für Selfies Modell und mussten viele englische Fragen der Kinder beantworten. Abends ging es in das historische Dorf Sille, wo alle bei türkischer Live-Musik und traditionellen türkischen Snacks Gelegenheit hatten sich in heimeliger Atmosphäre auszutauschen.

Tag 4: Filming
Dieser Tag stand wieder ganz im Zeichen des Films. Die Schüler*innen arbeiteten weiter an den Szenarios und die Lehrer*innen unterstützen die frisch gebackenen Schauspieler*innen mit Tipps und englischsprachigem Know-how. Die Erasmus-Teilnehmer*innen zeigten einmal mehr, wie effizient und zuverlässig sie ihr Land vertreten können und nahmen ihre Aufgabe überaus ernst.

Tag 5: Culture – Kultur – Kültür
Nach getaner Arbeit stand heute Kultur auf dem Programm. Wir besuchten Catalhöyük, eine Siedlung aus der Jungsteinzeit, den konyanischen Schmetterlingsgarten und am Abend die Sema-Show, wo traditionell gekleidete Darwische die alten Tänze zu neuem Leben erweckten. Ein wichtiger Teil der Kultur Konyas, welches für diese Tradition berühmt ist.

Tag 6: Was, so schnell?
Nach sechs Tagen ging es dann nach einer ereignisreichen Woche wieder zurück nach Deutschland. Alle waren sich einig: was für eine spannende, bereichernde und tolle Erfahrung!

Kontakt

Inga Fromm

Stellv. Bereichskoordinatorin
Europäische Bildung-Gesundheitsmanagement-Sprachbildung (EGS)

fromm@sophie-scholl-bk.eu

Alexander Louis

Stellv. Ansprechpartner für Auslandspraktika

louis@sophie-scholl-bk.eu