GEWALTPRÄVENTION2025-07-08T11:49:33+02:00

GEWALTPRÄVENTION
Sophie-Scholl-Berufskolleg

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KONFLIKTE LÖSEN MIT GEWALTFREIER KOMMUNIKATION

Bei der „Gewaltfreien Kommunikation“ nach Marschall Rosenberg werden die Bedürfnisse der Parteien in den Fokus gerückt. Nach einem strukturierten Ablauf werden Konflikte schrittweise geklärt und das Ergebnis nach dem Win-Win-Prinzip als Lösung dokumentiert. Die „Gewaltfreie Kommunikation“ wird mit dem Ablauf einer Streitschlichtung verknüpft.

Die Ergebnisse werden dokumentiert und an konsequente Handlungsschritte gebunden. Die Lernenden, die sich für die Streitschlichterausbildung entschieden haben, durchlaufen eine Vielzahl von Ausbildungsstunden, die auch aus erlebnispädagogischen Angeboten besteht. Theorie, Praxis und Rollenspiele bereiten die Lernenden auf die kommenden Herausforderungen der Streitschlichtung vor.

Transparente Kommunikationsregeln (Streitschlichtung) ermöglichen in einem geschützten Raum beiden Parteien ihre Sicht auf das bestehende Problem darzubieten ohne eine bewertende Aussage zu erhalten. Kommunikations-, und Empathietraining sind ein weiterer Baustein der Ausbildung. Da die Lebenswelt der Streitschlichter*innen und Streitparteien sehr nah beieinander liegt, ist eine Problemlösung auf Augenhöhe möglich. Das Angebot Probleme mit Gleichaltrigen zu lösen, ist manchmal eine weniger große Hürde als die Hilfe von Lehrpersonal in Anspruch zu nehmen.

Die Möglichkeit die Streitschlichtung in Anspruch nehmen zu dürfen, ergänzt neben vielen bereits etablierten Hilfsangeboten (Sozialarbeit/ Vertrauenslehrer*innen) das Schulklima nachhaltig. Wir bedanken uns für die gute Zusammenarbeit aller Bereiche und hoffen in Zukunft die Streitschlichter*innen-Ausbildung fortlaufend anbieten zu können.

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