Großes Interesse zeigte sich bei der Erasmus+-Auftaktveranstaltung am Sophie-Scholl-Berufskolleg. Zahlreiche Lernende aus unterschiedlichen Bildungsgängen, darunter die Berufsfachschule Gesundheit und Soziales, die Freizeitsportleiter/innen-, Kosmetik-, Erzieher/innen- und Gymnastiklehrer/innenausbildung, informierten sich über internationale Lernaufenthalte und Auslandspraktika in Europa. Dabei standen neue Perspektiven, interkulturelle Begegnungen, digitale Kompetenzen und Demokratie im Mittelpunkt der gemeinsamen Veranstaltung.

Im Mittelpunkt stand das Erasmus+-Projekt „Zwischen Europa und Digitalisierung: Interkulturelle Kompetenzentwicklung am Sophie-Scholl-Berufskolleg zur Stärkung kultureller Identität, Förderung digitaler Kompetenzen und erfolgreicher internationaler Zusammenarbeit“. Ziel des Projekts ist es, Lernende durch internationale Erfahrungen in ihrer kulturellen Identität zu stärken, interkulturelle Kompetenzen auszubauen und digitale Fähigkeiten für die Zusammenarbeit in einem europäischen Kontext weiterzuentwickeln. Darüber hinaus fördert das Projekt demokratische Werte, Eigenverantwortung und die aktive Teilhabe an einem vielfältigen Europa.

Neben Informationen zu Fördermöglichkeiten, Zielländern und organisatorischen Abläufen erhielten die Teilnehmenden Einblicke in die vielfältigen Möglichkeiten von Erasmus+-Mobilitäten. Internationale Lernaufenthalte eröffnen ihnen die Chance, neue berufliche Perspektiven kennenzulernen, internationale Kontakte zu knüpfen und ihre fachlichen, sprachlichen sowie persönlichen Kompetenzen weiterzuentwickeln. Gleichzeitig ermöglichen sie, andere Lebenswelten kennenzulernen, Vorurteile abzubauen und die eigene Sichtweise zu erweitern.

Ein besonderer Höhepunkt der Veranstaltung waren die Erfahrungsberichte von Eftelya Coskun aus der Kosmetik-Mittelstufe und Bradox Richter aus der Freizeitsportleiter-Mittelstufe. Im Sinne der Nachhaltigkeit des Erasmus+-Programms stellten sie ihre bereits absolvierten Mobilitäten nach Malta und Spanien vor. Mit ihren authentischen und fachkundigen Berichten vermittelten sie anschaulich, welche Erfahrungen, Herausforderungen und Entwicklungsmöglichkeiten mit einem Auslandsaufenthalt verbunden sind. Ihre persönlichen Einblicke machten deutlich, wie wertvoll internationale Begegnungen für die berufliche und persönliche Entwicklung sein können.

Die zahlreichen Fragen während des Treffens und die konstruktiven Gespräche im Anschluss verdeutlichten das große Interesse der Lernenden an europäischen Austauschmöglichkeiten. Deshalb wird in Kürze eine weitere Informationsveranstaltung angeboten, bei der individuelle Fragen zu Bewerbung, Vorbereitung, Fördermöglichkeiten und Praktikumsplätzen dialogisch vertieft beantwortet werden. Weitere Informationen folgen zeitnah.