Die Studierenden der Fachschule Sozialpädagogik des Sophie-Scholl-Berufskollegs erlebten während ihrer Projektwoche, wie partizipative Projektarbeit funktioniert. Sie probierten selbst Methoden wie Akrobatik, Jonglieren oder Clownerie aus. Dabei entdeckten sie eigene Stärken und zeigten ihre neuen Fähigkeiten. So bereiten sie sich darauf vor, Projekte mit Kindern und Jugendlichen zu planen und durchzuführen
Während der Projektwoche der Fachschule Sozialpädagogik erlebten die Studierenden im Zirkus- und Theaterprojekt ein nachhaltiges pädagogisches Vorhaben. Jeden Tag fanden verschiedene, von Fachleuten angeleitete Workshops statt, für Akrobatik bei Frau Leichtfuß, für das Theater bei Herrn Jäkel, Theater- bzw. Zirkusschminken bei Frau Brandtner und Jonglage gab es bei Frau Breiten. Gleichzeitig konnten die Teilnehmenden selbstständig kreative Bereiche wie Clownerie, Zaubertricks und Luftballonmodellieren mit bereitgestellten Materialien erkunden. Ein Highlight war der Besuch eines Schülers, der im Zirkus aufgewachsen ist und spannende Einblicke in die Zirkuswelt sowie Tipps für die Arbeit mit Kindern gab.
Die Woche war für die Klassen S231 und S23p eine besondere Erfahrung. Sie hatten die Möglichkeit, eigene Interessen zu entdecken, neue Fähigkeiten zu entwickeln und selbst gesteckte Ziele zu verfolgen. Besonders die Akrobatik hinterließ bei vielen bleibende nachhaltige Eindrücke. Die Übungen erforderten vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb einer Gruppe, klare Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen. Auch Balancieren, Jonglieren und Einradfahren waren beliebt, da sie Geduld, Geschicklichkeit und Frustrationstoleranz schulten.
Beim Schminken entwarfen die Studierenden kreative Clowns-Masken und setzten viele eigene Ideen um. Luftballonmodellieren, etwa in Form von Tierfiguren, sorgte ebenfalls für Begeisterung. Im Theater-Workshop erfuhren die Teilnehmenden mehr über die Geschichte des Theaters und probierten sich intensiv an modernen Inszenierungen, wie der szenischen Inszenierung von modernen Hip-Hop-Texten.
Die harmonische Lernatmosphäre, der kreative Austausch und der Stolz auf die eigenen Erfolge wurden von den Studierenden als besonders wertvoll beschrieben. Als Abschluss und Highlight entschied sich die Gruppe dazu, am Freitag ein interaktives Stationenlernen für ausgewählte Erzieher*innen- und Kinderpfleger*innen-Klassen vorzubereiten und dabei ihre neu gewonnen Fähigkeiten und Erkenntnisse, als Expert*innen zu präsentieren, was sie selbst anspornte und wofür sie durchgängig sehr positives Feedback erhielten. Dabei führte eine Studierende als Clown durch die Veranstaltung, andere leiteten Zaubertricks, Jonglage-Kunst, Luftballonmodellage, szenische Inszenierungen und Kinderschminken an. Aus Sicherheitsgründen zeigte die Akrobatik-Gruppe ein atemberaubendes Video mit der sie ihre Figuren präsentierte.




Patricia Breiten