SCHULKULTUR2026-02-02T10:27:29+01:00

SCHULKULTUR
Sophie-Scholl-Berufskolleg

SCHULKULTUR
Sophie-Scholl-Berufskolleg

Willkommen beim Team für Schulkulturarbeit!

Die Schulkulturarbeit ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Schule. Über den reinen Unterricht hinaus prägt unsere Schulkultur das gesamte Schulleben. Das Schulklima trägt maßgeblich dazu bei, dass unser Bildungs- und Erziehungsauftrag erfüllt werden kann. Die Zufriedenheit unserer Schüler*innen, Lehrer*innen, Mitarbeitenden und der Eltern sowie „Schule als sicherer Ort“ haben für uns einen sehr hohen Stellenwert.

Ein zentraler Aspekt der Schulkulturarbeit ist die Förderung eines respektvollen und wertschätzenden Miteinanders. Durch gezielte Maßnahmen und Projekte wird ein Klima geschaffen, das von Toleranz, Offenheit und gegenseitiger Unterstützung geprägt ist.

Wir fördern durch vielfältige Veranstaltungsformate kritisches politisches Denken

Seit 1989 trägt unsere Schule den Namen Sophie Scholls. Die Namenspatronin ist für uns mehr als nur eine historische Person, sie ist vielmehr ein Sinnbild für den Widerstand gegen die Nazidiktatur.

Durch Workshops, Seminare und außerschulische Angebote werden soziale Kompetenzen gestärkt, Konfliktlösungsstrategien vermittelt und ein Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung geschaffen. Des Weiteren umfasst die Schulkulturarbeit die Organisation von Veranstaltungen und Aktivitäten, die das Schulleben bereichern. Dazu gehören kulturelle Veranstaltungen, Projekttage und weitere Formate, die Schüler*innen und Lehrer*innen zusammenbringen und ein positives Gemeinschaftsgefühl fördern.

Die Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern (z.B. Universitäten, Bibliotheken, kommunalen Einrichtungen, Theatern, Politiker*innen, Künstler*inne und Vereinen) ist hierbei ein weiteres wichtiges Element, um die Vielfalt der Schule zu nutzen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.

Wir freuen uns immer über einen aktiven Austausch mit externen Kooperationspartner*innen sowie die Unterstützung bei aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen.

Ihr Team für Schulkulturarbeit

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Biografie Sophie Scholl 1921 – 1943

1921

9. Mai: Sophie Scholl wird in Forchtenberg/Kocher (Württemberg) als Tochter des liberalen Bürgermeisters Robert Scholl und dessen Frau Magdalene (geb. Müller) geboren. Sie wächst in Ulm auf und wird in christlich-humanistischem Geist erzogen.

Wie ihr älterer Bruder Hans Scholl  glaubt sie während ihrer Gymnasialzeit zunächst an das von den Nationalsozialisten propagierte Gemeinschaftsideal: Sie tritt dem Bund Deutscher Mädel (BDM)  bei.

1937

Herbst: Infolge der fortgesetzten Arbeit ihres Bruders Hans in der Bündischen Jugend  wird sie von der Geheimen Staatspolizei (Gestapo)  verhört.

1940

Sophie Scholl beginnt eine Ausbildung zur Kindergärtnerin. Durch Eindrücke während des Arbeits- und Kriegshilfedienstes entwickelt sie bald eine Abwehrhaltung gegenüber dem nationalsozialistischen Regime .

1942

Sie nimmt an der Universität München ein Biologie- und Philosophiestudium auf. Durch ihren in München Medizin studierenden Bruder kommt sie in Kontakt mit anderen Studenten, die sie in ihrer Ablehnung gegen den Nationalsozialismus bestärken. Entschlossen zur illegalen öffentlichen Kritik, beteiligt sie sich an der Verbreitung von Flugschriften der studentischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ . Die Mitglieder der „Weißen Rose“ verschicken ihre Aufrufe, legen sie in Telefonzellen und in parkende Autos und geben sie zur Verteilung an Kommilitonen in anderen Städten.

1943

Januar: Sophie Scholl ist erstmals an der Herstellung eines Flugblatts beteiligt. Die unter anderem in Köln, Stuttgart, Berlin und Wien verteilten Flugschriften verursachen Aufsehen und führen zu einer intensivierten Fahndung nach den Urhebern.

Januar/Februar: Die Gestapo vermutet die Autoren der Flugblätter in Münchener Studentenkreisen.

15. Februar: Fertigstellung und Versand des sechsten Flugblatts mit dem Aufruf, das NS-Regime zu stürzen und ein „neues geistiges Europa“ zu errichten. Es wird in England nachgedruckt, von britischen Flugzeugen über Deutschland abgeworfen. Der Inhalt wird außerdem durch den Sender British Broadcast Corporation (BBC) verbreitet.

18. Februar: Die Geschwister Scholl verteilen etwa 1.500 Flugblätter in der Münchener Universität. Ein Hausmeister, der sie dabei beobachtet, hält sie fest. Die Gestapo verhaftet die Geschwister Scholl und Christoph Probst (1919-1943), ein weiteres Mitglied der „Weißen Rose“ .

22. Februar: Nach dreitägigem Verhör folgt der Prozess vor dem Volksgerichtshof . Den Vorsitz führt der aus Berlin angereiste Roland Freisler . Hans und Sophie Scholl werden gemeinsam mit Christoph Probst zum Tod verurteilt und noch am selben Tag im Strafgefängnis München-Stadelheim hingerichtet.

Ansprechpartner

Bereichskoordinator Schulkultur
Herr Kober
kober@sophie-scholl-bk.eu

Ansprechpartnerin für
Schule ohne Rassismus,
politische Kulturarbeit und CleaRTeaching

Frau Russius
russius@sophie-scholl-bk.eu

Stellv. Ansprechpartner
für Schule ohne Rassismus und CleaRTeaching

Herr Jaeckel
jaeckel@sophie-scholl-bk.eu

Stellv. Ansprechpartner
für politische Kulturarbeit

Herr Dr. Keidl
keidl@sophie-scholl-bk.eu

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